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Montag, 9. Januar 2023

Zum Neuen Jahr

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Jetzt haben wir die erste Woche des neuen Jahres bereits gelebt. Wie sie für Euch wohl war?

Bei mir ist eigentlich alles so weitergegangen, wie es vor dem Jahreswechsel auch schon war. Mit allen Herausforderungen, die das Leben zur Zeit für mich bereit hält. Da habe ich einiges zu knabbern, weiterhin.
Aber es heißt ja, dass wir keine Herausforderungen auf den Weg serviert bekommen, die wir nicht auch bestehen können. Oder, anders gesehen – meine Seele hat  sich für diesen Weg entschieden.

Manchmal wüsste ich allerdings gerne, was sie sich dabei gedacht hat.

Als Ermutigung für mich – und vielleicht auch für Euch – habe ich uns heute einen wunderschönen Text von Marion Elend, mitgebracht.
Sie hat ihn zum Jahresbeginn am 1. Januar auf ihrem Telegram-Kanal "Aufwachperlen" geteilt.

Eure Neugeburt ist das, was ist

Wir nennen sie Neu,
denn sie ist so viel großartiger als alles Bisherige. Neuer, grösser, heiler, allumfassender als eine Wiedergeburt es sein könnte.

Lasst es euch auf der Zunge zergehen.
Nicht ein Neues Jahr,
nicht eine neue Aera,
eine Neugeburt wird euch geschenkt.

Das heile, vollkommene Wesen, das ihr seid, als dieses dürft ihr euer Leben fortführen.
Zwei Erdenkapitel in einem.
Kapitel, die derart nie zuvor erfahren werden konnten.

Ihr dürft es leben.
Ihr habt das grosse Los gezogen.
Die Erfahrung aller Erfahrungen, sie wird euch zuteil.

Euer JA gabt ihr bereits vor diesem Leben. Das Unendliche, die Quelle, sie kennt euer JA bereits.
Nun erinnert euch.

Gebt euer JA ins Leben, als das bewusste Schöpferwesen, das ihr seid.
Gebt eure Zustimmung erneut mitsamt eurem JA zu eurem Platz auf Erden.
Ein JA zu eurer Rolle im Wandel und ein JA zu eurer Rolle auf der Neuen Erde, für die ihr alles mitbringt.

Ihr bringt euch mit.
Ihr bringt eure Gaben mit, euren Mut, eure Kraft, eure Visionen, schlicht den einen perfekt-einmaligen Ausdruck des AllEinen, den nur ihr dem Neuen schenken könnt.

Eure Neugeburt ist das, was ist.

Eine Geburt, in der ihr alles seid.
Mutter, Kind und Schöpfer zugleich.
Neues Leben durch euch erschaffen.
Neues Sein durch euch in die Welt gebracht.

Seid aktiver Teil dessen
und gleichzeitig - lasst es geschehen.

Das neue Wesen, als das das Leben euch sehen will, es muss nicht wissen. Es darf sein. Es darf und soll Wu-wei leben. Aus dem Nichtstun handeln. Erspüren, was das Leben als Ausdruck durch euch leben möchte - im Bewusstsein, dass ihr das Leben seid.

Sagt Ja zu euch als Führende und zu Führende.
Lasst euch, euer neues Wesen, euer neues Sein in menschlicher Form, lasst es von eurem SeelenSelbst, von dem Bewusstsein, in welchem stets eine göttliche Ordnung herrscht, lasst dies euch führen hin zu einer jeden Aktion und lasst dies euch führen hin zu einer jeden Nicht-Aktion, hin zur Hingabe, in der empfangen werden kann, was gegeben werden möchte.

Das ist das Neue, das euch erwartet,
das auf euch wartet,

das auf euer Ja wartet.

Ein Weg, auf dem wir euch zur Seite stehen. Wir bestärken euch, in einem jeden Moment.

Wir sind das Neue, die neue Lebendigkeit, die ihr seid, und die zu jeder Zeit euch in Liebe willkommen heisst.

Freudig und liebend,
bedingungslos liebend
schreitet voran.

Eure Neugeburt ist das, was ist
und euer Sein ist grenzenlos.

Montag, 10. Januar 2022

Unruhige Tage

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Schon sind zehn Tage des ersten Monats in diesem Jahr 2022 vergangen. Mehr oder weniger rannen sie mir durch die Finger, und an manchen Abenden wusste ich gar nicht, wieso schon wieder ein Tag vorbei war. Ohne besonders viel Termine oder andere Verpflichtungen war da doch das Erleben, dass die Zeit rast.

Unter anderem hatte das damit zu tun, dass ich unverse-hens in einen unerwarteten Konflikt geraten war und mich immer und immer wieder dabei ertappte, dass ich gedanklich und in ununterbrochenem Probehandeln mit der Sache befasst war. Immer und immer wieder drehte sich alles in mir um diese Geschichte, der Blutdruck stieg in ungeahnte Höhen, ich war konstant mit den handelnden Personen und Deutungen der sprunghaft-unerwarteten Reaktionen beschäftigt. Das fraß enorm viel Energie, und folgerichtig hatte ich ein großes Bedürfnis nach Ruhe und Träumen, schmökernd lesen und ausgedehntem Mittagsschlaf. Meditation half wenig, ich konnte einfach nicht zur Ruhe kommen. So gingen die Tage dahin.

Eine typische Geschichte.
Meine innere Stimme hatte mich von Anfang an gewarnt, mich auf die Sache einzulassen. Aber irgendein anerzogener Gedankenimpuls, etwas in dem Sinn von: "ach, da kannst Du doch helfend einspringen, stell Dich nicht so an! vielleicht täuschst Du Dich ja mit Deiner gefühlsmäßigen Einschätzung von Situation und Personen" ließ mich dann doch zusagen. 

Das Dumme war, es ging eben nicht um eine gefühlsmäßige Einschätzung. Sondern um eine intuitive. Und die war sowas von zutreffend, da schlackern mir noch jetzt die Ohren.

"Folge Deinem ersten Gedanken" war eine Devise, die meine – mit meinem heutigen Wissen würde ich sagen hochsensible und  auf  natürliche Weise spirituelle – Mutter immer wieder mal äußerte. Wie sehr sie selbst ihr in ihrem Leben gefolgt ist, vermag ich nicht zu sagen. Jedenfalls ist diese Devise eine wunderbar praktische Formulierung der Aufforderung, sich auf die eigene Intuition zu verlassen.

Quod erat demonstrandum.

Auch der heutige Tag, Tag 1 nach der definitiven Beendigung des Konfliktes auch in mir, ging so dahin, ohne viel Raum für echte Lebendigkeit zu lassen. Im Grunde war er ein einziges Herumhängen in einem Warteraum. 

Hier in der Provinz Groningen gibt es an vielen Gebäuden teils enorme Schäden durch Bodenabsenkungen, bzw. Erdbeben als Folge der jahrzehntelangen Gasgewinnung. Bis vor zwei Jahren wurde hier in enorm viel Gas aus dem Boden geholt. 1959 entdeckt, begann die Ausbeutung des Groningen-Gasfeldes Anfang der 60er Jahre. Inzwischen sind – für Eigengebrauch in den Niederlanden und für Exportzwecke – insgesamt mehr als 2000 Milliarden cbm Erdgas gefördert worden. Der Gewinn für die Staatskasse beläuft sich zusammengenommen auf beinahe 417 Mrd €  


Über die Behebung der Schäden und die Zurückgabe wenigstens eines Teils der enormen Gewinne an die dupierte Bevölkerung Groningens wurde und wird noch immer seit mehr als zehn Jahren gestritten. Groningen gehört – neben Limburg, interessanterweise die Provinz, in der früher Kohle gefördert wurde – zu den ärmsten Provinzen der Niederlande. In den letzten Jahren, nachdem die Groninger sich immer heftiger begonnen zu wehren, wurde der Schaden und die Verantwortlichkeit des Staates immer mehr anerkannt und werden allerlei Programme bedacht, um Schaden zu vergüten. Aktuell gibt es einen Topf von nicht ganz 221 Millionen € um Hauseigentümer zu unterstützen, die aus Unsicherheit über Schadensersatz für Gasbebenschäden Unterhalt an ihrem Haus auf die lange Bank geschoben haben. Man kann für z.B. Energiesparmaßnahmen, aber auch aufgeschobene Renovierungsarbeiten bis zu 10.000 pro Haus beantragen. Der Topf wurde heute freigegeben. Digital konnte man sich ab 9:00 Uhr einloggen, um einen Antrag zu stellen. Dabei wurde ein elektronisches Warteschlangensystem benutzt. Direkt nach 9 Uhr waren mehr als 50.000 Wartende in dieser Warteschlange, die offenbar ähnlich funktioniert wie Buchungssysteme für z.B. große Popkonzerte. 

Wir fallen unter die Kategorie der Zuschussberechtigten, bei uns muss dringend das eine oder andere gemalert werden, und der Beschluss über den Schadensersatz aus Erdbebenschäden (verschiedene kleine und größere Risse, aber nix Gefährliches) lässt noch auf sich warten. Direkt nach dem Öffnen des "Digitalen Antragstellungsschalters" bekamen wir eine Position an Stelle 11.479 zugewiesen; wie ich jetzt weiß, war das noch gar nicht mal SO schlecht. Ab dann hieß es, den Computer beobachten. Denn ab dem Moment, ab dem man 'dran' war, hatte man genau 15 Minuten Zeit, um sich tatsächlich beim Schalter einzuloggen.

Den Rest des Tages brachten wir dann mit abwechselndem, regelmäßigem Beobachten des Bildschirms zu. Alle Stromsparoptionen des Laptop waren ausgestellt, und auch den Batterieladestand überwachten wir ständig, denn es durfte um Himmels Willen nicht passieren, dass der Computer sich selbst aus Strommangel herunterfuhr. Denn dann hätte man sich erneut hinten einreihen müssen.

Um viertel nach drei am frühen Nachmittag, nach also mehr als 6 Stunden warten, durften wir uns endlich einloggen und unseren Antrag stellen. Dies war in weniger als fünf Minuten erledigt.
Der Screenshot ist gegen 10 Uhr entstanden, an dem Blau im Balken unter der Zahl lässt sich erkennen, wie viel Wartezeit man schon hinter sich hat von dem, was in Grau noch vor einem liegt:

 

Schon gegen Mittag war der Topf zu 25% aufgebraucht durch digitale Anfragen, und man geht davon aus, dass spätestens um Mitternacht digital so viele Anfragen gestellt wurden, dass rechnerisch der Topf leer ist. Da auch noch an 5 Orten Menschen ihre ausgedruckten Anträge vor Ort einreichen konnten, zum Teil dort stundenlang in der Kälte in langen Schlangen warteten (gottseidank braucht man hier im Freien keine Maske, auch nicht in einer Warteschlange!), gleicht es ein bisschen einer Lotterie, ob man noch was abbekommt vom Zuschuss oder nicht. Denn die Verteilung geschieht in der Reihenfolge des Eingangs nach dem Motto "Wer zuerst kommt, mahlt zuerst". Im Land der Windmühlen offenbar ein naheliegendes Prinzip.

Uff! als wir das hinter uns hatten, konnte der Rest vom Tag beginnen.

Nach all dem ist es dringend Zeit, sich mit etwas Aufbauendem zu befassen. Und so schließe ich mit berührenden Neujahrswünschen und -gedanken, die eine Freundin mir weitergeleitet hat. Sie hat sie von ihrem Biodanza-Kreis-Leiter bekommen.

WAS ICH MIR WÜNSCHE

Was ich mir wünsche ist, dass die Menschheit sich das Wunder des Lebens bewusst macht, denn sobald wir uns des Wunders des Lebens bewusst sind, tragen wir von Natur aus Fürsorge für alles um uns herum, weil wir verstehen, dass alles Leben einzigartig ist.

Wir können nichts tun, ohne dabei alles andere zu berühren. An dem Tag, an dem wir verstehen, dass wir alle miteinander verbunden sind, dass wir, wenn wir etwas berühren, alles berühren, an dem Tag, an dem wir dies verkörpern und verinnerlichen, an diesem Tag werden wir auf die Weisheit der Menschheit anstoßen.

Die Weisen sagen, dass Erleuchtung - was ist Erleuchtung? – bedeutet, das Wunder des Lebens zu verstehen, dass Erleuchtung uns dann erreicht, wenn der Tropfen erkennt, dass er der Ozean ist. Darauf kommt es an: Dass wir erkennen, dass wir der Ozean des Lebens sind!

Lasst uns auf das Wunder des Lebens anstoßen! Und mögen wir jeden Morgen im Aufwachen erkennen, dass wir lebendig sind!

Montag, 3. Januar 2022

Alles neu?

Der erste Morgen des neuen Jahres. Was für eine wunderbare Stille. Es ist draußen wirklich ganz still. Keine menschlichen Geräusche. Keine Motor- und Reifengeräusche von der nahen Autobahn. Die grässlichen Gebläse in den hinterm Bahnhof liegenden, in den letzten Jahren verfünffachten Getreidesilos des Korn- und Düngemittelhändlers schweigen. Keine Menschenseele ist draußen zu sehen oder zu hören.
Die Hühner im Garten der Gegenüber-Nachbarn gackern. Irgendwo fliegt ein Vögelchen auf und zwitschert dabei. Drei, vier Gänse fliegen, laut rufend, über das Haus hinweg. Ansonsten: Stille.
Aufatmen.
Eine tiefe Liebe zum Leben, wie es eigentlich gemeint ist, füllt mich aus. Ein tiefes, stilles Glück.
Welch ein erfüllender Start ins neue Jahr! Lang her, dass ich mich so gefühlt habe.

Später dann fällt mir das Museums-Magazin für Frankfurt, Ausgabe Januar 2022, in die Hände.

Werbung für die Ausstellung im Frankfurter Kunstverein - facebook

Ich blättere es durch, lese hier, schaue dort. Ein voller Terminkalender in Museen und Galerien der Stadt, des gesamten Rhein-Main-Gebietes und darum herum. Die Artikel haben Faszinationskraft. Machen Appetit auf die Ausstellungen. Eine zieht mich besonders an, im Frankfurter Kunstverein: "Die Intelligenz der Pflanzen". Läuft bis zunächst 30. Januar, verlängert bis 20. Februar. Trotz Verlängerung keine Chance, sie zu sehen.

Aktuelle Einreisebestimmungen: sich vorher digital anmelden; die Niederlande gelten momentan als "Hochrisikogebiet", d.h. nach Ankunft am Zielort Zwangsquarantäne und Test-Orgien. Entsprechende Beweise von irgendeinem "g" – und damit ist leider nicht glücklich, geliebt, gelassen gemeint, die führte ich mit viel Vergnügen mit mir – sind bei Einreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln bereits vor Antritt der Reise vorzulegen bzw. im Zug mitzuführen und bei der Grenzkontrolle vorzulegen.  Herzlichen Dank.

Erinnert sich noch jemand?
Freizügigkeit innerhalb der Europäischen Union. Man konnte - es ist gefühlt Ewigkeiten her - jederzeit kreuz und quer hin und her reisen, ohne kontrolliert zu werden.
Und ohne mehr Voraussetzungen zu erfüllen als: EU-Bürger zu sein.
Jetzt steht auf allen Informationsseiten des Bundes über die aktuellen Regelungen: Kontrollen durch die Grenzbehörden können jederzeit stattfinden. Und wehe, Du hast dann keinen Nachweis über eines der "g" bei Dir!

Mit leicht bitterem Geschmack im Mund blättere ich weiter.
Das Magazin sieht aus wie immer. Es könnte auch vom Januar 2018 sein, qua Ausstrahlung und Anziehungskraft. Wenn man darin blättert und sich berühren lässt, entsteht ganz von selbst ein Gefühl von: da könnte ich hingehen, und dahin auch. Ach ja, und auch jenes finde ich sehr interessant…. und so formt sich ein ganzes Museumsbesuchsprogramm für einen nächsten Besuch in der Heimatstadt.
Doch dann bleibt mir die spontan entstandene, Vorfreude im Halse stecken. Sie ist leider vollkommen unrealistisch.
Die Macher des Magazins gehen mit keinem Wort auf die besondere Situation ein. Nirgendwo steht, was doch eigentlich in einem dick eingerahmten Textfeld mit fettgedruckten roten Buchstaben mitgeteilt werden müsste – so außergewöhnlich und bis Ende 2020 unvorstellbar gewesen ist es:
dass nämlich der Zugang nur Menschen mit dem offiziell anerkannten Status "genesen" oder "vollständig geimpft", im Zweifelsfall noch plus negativem Test, erlaubt ist. 

Allein schon die pure Anwesenheit dieser Regel verdürbe mir jeden Besuch im Museum (oder sonstwo), völlig unabhängig davon, welches der offiziellen "g" mir zuerkannt ist. Ich kann nicht mit gutem Gefühl ein Museum besuchen, mich an 'Kultur' erfreuen, wenn von vorneherein schon mal 25% (ungefähr) meiner Mitmenschen vom Museumsbesuch ausgeschlossen sind. Wirkliche, echte, tief empfundene und gelebte Kultur, genauso übrigens wie gelebte Religiosität, hat für mich ganz, ganz viel mit (Mit-)Menschlichkeit zu tun, Humanitas im weitesten Sinn. Und so kann ein Museumsbesuch unter diesen aktuellen 'Umständen einer Un-Kultur' für mich niemals ein warmherziges, liebevolles Kultur-Erleben sein. Wie könnte ich etwas genießen, wenn ich gleichzeitig weiß, dass Mit-Menschen, die genau so kulturinteressiert, genauso gebildet, genauso tief empfindend sind wie ich, per se von diesem Erleben ausgeschlossen sind?

Und damit komme ich zu meinem Vorsatz vom vergangen Jahresanfang. Den Text, den ich da in den Mittelpunkt gestellt hatte,  habe ich mir im Lauf des Jahres viel zu selten erneut vor Augen geholt.

"Ich werde kein ungelebtes Leben sterben."

Mein 2021 hatte viel zu viel ungelebtes Leben. Menschen, die ich nicht gesehen habe. Dinge, die ich nicht getan habe. Aktivitäten, die ich unterlassen habe. Alles wegen der allesüberschattenden Bedrohung durch (die Maßnahmen gegen) 👑 die Bekrönung, die schwer auf unser aller Köpfe drückt.

Das wird dies Jahr anders.

Und darum schreibe ich mir den Text von Dawna Markowa, den ich Anfang Januar 2021 zitierte,  noch einmal über das neue Jahr, diesmal mit tieferer Bewusstheit, und mit kleinen, für mich passenderen Umformulierungen:

Ich werde kein ungelebtes Leben sterben.
Ich werde furchtlos leben vorm Fallen oder Feuer fangen.
Ich wähle, meine Tage zu bewohnen,
und erlaube meiner Lebensweise, mich zu öffnen,
um mich beherzter sein zu lassen,
zugänglicher,
um mein Herz zu lösen,
bis es ein Flügel wird,
eine Fackel, ein Versprechen.
Ich wähle, meine Wichtigkeit zu riskieren;
so zu leben, dass das, was zu mir als Same kommt,
als Blüte zum Nächsten geht,
und das, was zu mir als Blüte kommt,
weiter geht, als eine Frucht.

Viel gelesen