Mitte März bis 10. April 2020 täglich. Ab 11. April 2020 erscheinen die Beiträge jeden zweiten Tag. Ab Montag, 22. Juni 2020 immer Montag und Donnerstag abends. Ab Montag, 13. Dezember 2021 am Montagabend nach 22 Uhr.


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Montag, 3. August 2020

Wünsche zum zweiten


Illustration aus dem Buch "Neues vom  Wunschfänger-Engel"
Die heutige Geschichte habe ich ebenfalls von Manfred Mohr gehört, auf den sich schon mein Text vomvergangenen Montag bezog.

Ein Mann steht mit seinem Aktenkoffer im Regen an einer Bushaltestelle. Offensichtlich ist er auf dem Weg zur Arbeit. Missmutig und vielleicht extra verärgert über den Regen grübelt er vor sich hin:
"Mein Chef ist unfähig...
Meine Frau liebt mich nicht...
Das Geld reicht hinten und vorne nicht..."
Er fühlt sich schlechter und schlechter, die Schultern sinken noch mehr nach vorn. Trübsinnig schaut er nach unten auf das Pflaster zu seinen Füßen, wo sich kleine Rinnsale den Weg über den Randstein in den Rinnste
in suchen. Alles um ihn her ist grau. Alles in ihm drin wird grau und grauer:
"Mein ganzes Leben ist eine einzige Misere!"




In diesem Moment kommt ein kleiner Engel angeflogen. Er wiederholt im Geiste die Sätze, die der Mann gedacht hat.
"Mein Chef ist unfähig."
"Meine Frau liebt mich nicht."
"Geldmäßig sieht es ganz schlecht aus."
"Mein ganzes Leben ist eine einzige Misere"

'Komisch', denkt der Engel, 'dieser Mensch wünscht sich immer dasselbe…
-  Er muss es ja wissen!'



Wie sehen meine Gedankenblasen aus, wenn ich dieser Tage so vor mich hin grüble?
Welche Gedankenkarussels drehen da ihre Runden? 

Ohje... 
Alles Mögliche und vor allem Unmögliche, und was Gedanken betrifft, die meine Wünsche und Träume auch wirklich aussprechen - ähm, ja... wie war das gleich wieder?

Ach, wie schon so oft konstatiert, diese Corona-Zeiten bringen eine ganz schön an die eigenen Grenzen! Und zeigen immer wieder auf, wo noch dicke Lernaufgaben liegen.

Wieder einmal kann ich nur zu mir selbst sagen: Auf geht's!




"Bestellungen beim Universum" in eine berührende und spannende Geschichte verpackt:

In Begleitung der kleinen Karla erfahren wir von ihrem Wunschfänger-Engel, warum manche Wünsche wahr werden und andere nicht, wie wir echte Herzenswünsche erkennen und welche Rolle Hindernisse und Herausforderungen bei der Wunscherfüllung spielen.

Eine Leseprobe kann hier heruntergeladen werden.



"Wunschfänger-Engel, gibt es so was überhaupt? Für die Geschwister Karla und Robert keine Frage, schließlich hat ihnen ihr Wunschfänger-Engel Charly bereits viele Herzenswünsche erfüllt. Nun geben die beiden ihren eher skeptischen Schulkameraden Tipps, wie auch sie "Bestellungen beim Universum" aufgeben und Hilfe in allen Lebenslagen erhalten können:
Magedalena möchte ihre Scheu vor anderen Menschen verlieren, Heiko Freunde finden, Clarissa beliebt sein, Lisa Selbstvertrauen gewinnen und Hans nicht immer so schnell wütend werden. Ob sie Erfolg haben und welche Rolle die Wunschfänger-Engel dabei spielen, schildern diese inspirierenden und humorvollen Geschichten für kleine und große Leser."

Eine Leseprobe kann hier heruntergeladen werden.

Montag, 27. Juli 2020

Wünsche



Gefunden auf Twitter - Eine Ansichtskarte von Karin Clauss
zu bestellen hier auf ihrer Website

Eine Inspiration von Manfred Mohr gebe ich heute weiter. Er ist der Witwer der Autorin Bärbel Mohr, vielen Menschen bekannt durch ihre Bücher über 'Bestellung beim Universum'. Das erste Buch zu diesem Thema ist vor etwas mehr als 20 Jahren erschienen, später haben Bärbel und Manfred Mohr die Arbeit an Büchern und Seminaren gemeinsam weiterentwickelt, und seit ihrem Tod vor zehn Jahren führt Manfred Mohr diese Arbeit allein fort.
Auf Mohr gestoßen bin ich bei einem 'spirituellen Onlinekongress'. Daraufhin habe ich einige der Videos mit ihm auf youtube angesehen. Eines dieser Videos hat mich zum heutigen Text inspiriert. Wer die unten zitierte Stelle aufsuchen will: ab etwa Minute 41:10.

Friedensdemo in Friedberg 2019
Wenn man, gerade in der jetzigen Situation wichtig, atmosphärisch Positives, Angstfreiheit, Frieden ins Bewusstseinsfeld bringen will, ist es gut, seine Wünsche und Vorstellungen so zu formulieren, dass das Erstrebte vorgestellt wird. 
Mohr zitiert Mutter Theresa, die gesagt haben soll, dass sie nie auf eine "Anti-Kriegs-Demonstration" gehen würde, sondern sie würde allenfalls an einer "Pro-Friedens-Demonstration" teilnehmen.  – Warum?

Weil alles, was 'dagegen' ist, immer den Keim von Kampf, von Besserwissen, 'mach es so, wie ich das will' trägt, und deswegen ist 'pro Frieden' so wichtig. Ich sage 'da möchte ich hin', aber ich kämpfe nicht gegen den jetzigen Zustand. Das kennen wir auch aus dem Wünschen, (…) lieber pro, wofür möchte ich sein. (Am Beispiel eines Chefs, mit dem man nicht klar kommt, man 'erschafft' sich als Wunsch den Chef so, wie wünschenswert für alle Beteiligten wäre:) Möge mein Chef in bestmöglicher Weise seinen Job ausfüllen, möge er förderlich sein für alle Mitarbeiter, (…).

Und genauso können wir uns auch wünschen, dass die Welt sich verwandelt in den nächsten Wochen und Monaten in friedlicher Art und Weise, zum Wohl für alle, zum Besten, zum Guten für alle. Dass man solche Impulse in die Welt setzt. (…) 

Was kann ich ganz praktisch tun?

Ich kann eine Kerze anzünden, die Kerze in der Hand halten, oder die Kerze auf meinen Meditationstisch, auf meinen Altar stellen – wenn ihr einen habt zuhause – und jeden Abend  fünf Minuten, zehn Minuten in das Bewusstsein gehen zu segnen, zu wünschen, zu beten, dass die Welt sich erholt, dass die Welt sich transformiert im Sinne zum Wohl für alle.


Na dann los!

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