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Montag, 12. Dezember 2022

Berührend

Zum Geburtstag hatte ich mir das Buch "Der Junge, der Maulwurf, der Fuchs und das Pferd" von Charlie Mackesy gewünscht. Seit dem Frühjahr hatte ich nicht mehr darin geblättert. Damals hatte ich es Seite für Seite betrachtet und war tief berührt gewesen. So viele wunderbare Weisheiten, mit so wunder-wunderschönen Bildern.

Dieser Tage war es mir wieder in den Sinn gekommen.

Ich hatte ein bisschen willkürlich darin herumgeblättert, hier gelesen, da geträumt.
Und dann – war mein Blick an einer Doppelseite hängengeblieben.

"Manchmal", sagte das Pferd.
"Manchmal was?", fragte der Junge.
"Manchmal ist es schon tapfer und großartig, wenn man aufsteht und weitermacht", sagte das Pferd.

Uff!
So wahr! 

Gerade jetzt, in diesen Zeiten. In diesen Wochen mit dem wenigen Tageslicht, den langen Nächten, den sinkenden Temperaturen, der wenigen Sonne, dem Grau-in-Grau draußen.
Mehr als einmal möchte ich am liebsten einfach liegenbleiben. Und eben nicht mehr weitermachen. Die Aussichten, die uns die Politik eingebrockt hat, sind einfach zu unerfreulich.

Ehrlich, ich hab oft einfach keine Lust mehr. Auf all das nicht, was uns zu erwarten scheint.
Und dann kommt da dieses gezeichnete Pferd, dieses liebreizende Buch und berührt meine Seele.

Vielen Dank, Charlie Mackesy.

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Kurz nachdem ich das Buch aus einem Impuls heraus wieder zur Hand genommen hatte, kam ich dahinter, dass aktuell eine farbig illustrierte Ausgabe erschienen ist.
Sie enthält die Abbildungen, die zu dem klassisch animierten Film gehören, der demnächst zu bewundern sein wird. 

Diesem Artikel auf www.tvdigital.de zufolge erscheint er am 1. Weihnachtstag in Kooperation von Apple tv und dem BBC.

Eine Freundin hat mir einen Link geschickt zum Facebook-Profil von Apple-tv. Dort ist vorab ein kleiner Ausschnitt zu sehen.

Montag, 7. November 2022

Mondfinsternis

Fotomontage von Aufnahmen der totalen Kernschattenfinsternis vom 28.8.2007
Jason Snell from Mill Valley, CA, CC BY 2.0
via Wikimedia Commons

Morgen, während des Novembervollmondes, wird es eine eineinhalbstündige Mondfinsternis geben. Diese geht gepaart mit, astrologisch gesehen, einigen dramatischen Planetenständen. Wer will, kann sich das z.B. im youtube-Kanal von Silke Schäfer oder bei Günter Kerschbaummayr zu Gemüte führen.

Mich stimmt dies alles sinister, ruft sozusagen eine Mondfinsternis in meiner Seele hervor. Dazu braucht es in dieser gegenwärtigen Zeit nicht mehr viel, in der sowieso so Vieles bedrohlich und beängstigend ist.

Dringend nötig habe ich dann Gegenentwürfe, um irgendwie aufrecht bleiben zu können. Und zum Träumen. Einer begegnete mir glücklicherweise heute auf den letzten Seiten des Buches Mosaphir von Christiane Hansmann. Eine Vision, wie gelingendes Zusammenleben der Menschheit aussehen kann. Eine Vision, wie sie gerade in dieser Zeit, in diesen gegenwärtigen Wochen, die innere Not wendend sein kann:

"Die Welt war eine andere geworden. Die Menschen begegneten sich mit Respekt und Mitgefühl. Gegenseitige Bewertungen kamen ins Bewusstsein und wurden verwandelt. Die Gemeinschaft der Menschen untereinander (…) war(en) geprägt durch liebevolle, wertschätzende und zugewandte Begegnungen. Prägungen aus der Vergangenheit, die noch niederfrequente Gefühle und Gedanken hervorriefen, wurden gemeinsam betrachtet und besprochen. Schuldzuweisungen existierten nicht mehr, da die Menschen gelernt hatten, dass es Schuld an sich nicht gibt. Sie hatten den Unterschied zwischen Schuld und Verantwortung kennengelernt und erfahren, dass Schuld nur klein hält, während Verantwortung sie in die eigene Größe und Handlungsfähigkeit wachsen ließ." (S. 309)

Etwas später kam dann noch eine ermutigende Herzmeditation zu mir, im Buch "Becoming Supernatural" von Joe Dispenza (niederländische Ausgabe S. 142ff).

Die Meditation beruht auf einer Technik, die vom Heart Math Institute entwickelt worden ist und "Heart Lock-in Technique" genannt wird.
Ich übersetze wieder einmal direkt:

"Herzkohärenz-Meditation


Schließe Deine Augen, entspanne Deinen Körper und konzentriere Dich auf Dein Herz.
Atme durch Dein Herzzentrum ein und aus. Mit den Atemzügen wird Dein Atem immer tiefer und ruhiger.
Sollten Gedanken auftauchen oder etwas Dich ablenken, kehre mit Deiner Konzentration und Deinem Bewusstsein einfach wieder zurück zu Deinem Herz und zu Deinem Atem.
Während Du weiterhin durch Dein Herzzentrum atmest und Deine Konzentration auf dem Herzchakra ruht, lasse nun in Dir erhebende Gefühle entstehen, Gefühle wie Dankbarkeit, Liebe, Freude, Mitgefühl.

Fühle, wie diese Gefühle sich vom Herz ausgehend in Deinem Brustkorb ausbreiten und dehne die

Foto: Pixabay.com

Energie immer weiter aus, über die Grenzen Deines Körpers hinweg. Du kannst diese Energie mit einer Intention verbinden und die Energie und die Intention um Deinen ganzen Körper herum ausstrahlen.
Meditiere anfangs auf diese Weise etwa zehn Minuten und probiere dann, diese Zeit jeden Tag ein wenig länger auszudehnen."

Mir ist es jetzt schon, allein nach dem Übersetzen und Aufschreiben dieser Anleitung, ein ganzes Stück lichter ums Herz. Und mit diesem Herzens-Licht entlasse ich Euch in die noch junge Woche.

Montag, 5. September 2022

Herbstboten

Der Herbst naht, und seitens der regierungsoffiziellen Instanzen wird wieder vermehrt das C-Thema auf den Tisch gebracht. Je nachdem, wie die aktuelle Entscheidungen gefallen sind, steht schon fest, dass das Gesichterverstecken wieder losgeht, dass das Gezerre um die Injektion wieder losgeht. Oder aber, so wie in Frankreich – dass man beschlossen hat: Pandemie vorbei, alle Maßnahmen werden beendet.

Je nachdem, wo jemand lebt, sind die Alltagsumstände anders. Aber das Thema taucht wieder mehr mehr in den Medien auf.

Ehrlich gesagt, ich hab's satt. Aber sowas von!

Ich will wieder 'einfach so' leben können, ohne andauernd auf irgendwelche drohenden Gesundheitsgefahren hingewiesen zu werden. Dies gebetsmühlenartig ins Bewusstsein gebrachte Damoklesschwert, inzwischen kombiniert mit den beiden anderen Droh- und Katastrophen-Themen, die die Medienberichterstattung beherrschen, belastet das Seelenleben. Legt sich immer wieder neu als Grauschleier über die Tage.
So sonnig es draußen auch sein mag.
(Wobei, so sonnig ist es hier dieser Tage gar nicht, da eine permanent anwesende, sehr hohe, dünne Bewölkung einerseits die Sonne verschleiert und andererseits die Wärme nicht weglässt.)

Da passt ein Text gut, der mir vor kurzem begegnet ist, ein Zitat aus dem "Handboek voor de Ziel" (Handbuch für die Seele) von Jean Bolen, gefunden in "Een Ketterse Catechismus – schets van een spiritualiteit voor morgen (2008)" (Ketzerischer Katechismus – Skizze einer Spiritualität von morgen) von Hein Stufkens.
Die Übersetzung ist von mir, da ich keinen deutschen Link dazu finden konnte.

"Werde Dir bewusst, wie arm Dein Leben an Quellen von Freude, Quellen von Schönheit und Quellen von Kreativität ist. Sie alle sind Quellen der Beseelung, der Begeisterung.
Suche die stillen Seiten Deiner selbst, diejenigen Deiner Seiten, die verkümmert sind, weil sie nicht mehr benutzt wurden.
Frage Dich: was hat mir als Kind Freude gemacht? Was habe ich als Kind genossen?
Vielleicht hast Du gern geangelt oder im Garten gearbeitet, vielleicht hast Du gerne mit Deinen Händen gearbeitet oder getöpfert, Skulpturen gemacht, gemalt,  Holz- oder, Linolschnitte gemacht?

Tauche hinab in Dein Unbewusstes und verbinde Dich aufs Neue mit jenen Teilen von Dir, die Du zurückgewiesen hast, die Dir aber wichtig waren. Erinnere Dich an das, was Dir wirklich Freude gemacht hast, als Du jung warst und noch mehr Zeit hattest, und verbinde Dich mit diesen Anteilen von Dir. Denn zu ihnen zurück zu gehen, kann zu neuer Begeisterung, zu neuem Beseeltsein führen.
Wenn Du etwas zurückgewinnst oder entdeckst, das Deine Seele nährt und Freude bringt, sei es Dir dann wirklich wert, um in Deinem Leben dafür Raum zu schaffen, Platz dafür frei zu machen."

Ja, das ist wirklich der Mühe wert. Ich weiß es, denn es ist mir zwischendurch immer mal wieder gelungen, solche schöpferischen Dinge wieder aufzunehmen.

Aber dann sind sie doch immer wieder verlorengegangen. Der Alltag. Die Alltagssorgen. Und in den vergangenen nun bald drei Jahren die nicht aufhören wollenden Drohszenarien, mit denen wir aus allen Ecken und 24 Stunden am Tag übergossen wurden und werden.

Dabei ist es so wichtig, sich um diese Dinge der eigenen Beseeltheit zu kümmern..

Genau darum habe ich mir diese Textstelle angestrichen. Und durch diesen Blog erneut in mein Gedächtnis geprägt.

Es geht nicht ums Überleben.
Es geht darum zu leben.

Montag, 18. Juli 2022

Angst essen Seele auf

Vor ein paar Wochen erhielt ich im Rahmen einer meiner beiden spirituellen Gruppen in Groningen von einer von uns ein überraschendes Geschenk. Sie war mit den Ideen und der Arbeit von Joe Dispenza in Kontakt gekommen und davon so beeindruckt und begeistert, dass sie jedem von uns eines seiner wichtigen Bücher zum Geschenk machte: "Werde übernatürlich. Wie gewöhnliche Menschen das Unnatürliche erreichen." - in der niederländischen Version natürlich 😊.

Erst wusste ich nicht so recht, was ich mit diesem Buch anfangen sollte. Im vergangen Jahr war mir Joe Dispenza schon einmal begegnet. Von irgendeiner niederländischen Seite, deren Newsletter ich abonniert habe, hatte ich die Einladung zu seinem Online-Kurs "The Formula" bekommen und in den Kurs und die zugehörigen Meditationen hineingeschnuppert. Mit Dispenzas sehr US-amerikanischer Art und vor allem mit seiner Sprechweise in den Meditationen konnte ich recht wenig anfangen, und so ließ ich das Ganze wieder sein. Darum wusste ich zunächst auch nicht, wie mit diesem Geschenk umgehen.

Aus ganz anderer Ecke kam dann Dispenza erneut auf mich zu, nämlich durch Menschen aus der Gruppe, die sich bei liebevoll.jetzt gefunden hat und in regelmäßigem Austausch mit einander steht. Sie hatten an der 2022er Neuauflage von "The Formula" teilgenommen und reagierten völlig begeistert auf die Lektionen und die Meditationen. Wenn es innerhalb kurzer Zeit aus zwei ganz unterschiedlichen Ecken auf mich zukam, musste wohl doch irgendetwas dran sein.

Etwas offener geworden machte ich mich an die Lektüre des Buchgeschenkes; übrigens eine phantastische Ausgabe im A4 Format, mit vielen Grafiken und einem sehr angenehm zu lesenden Schriftbild. Nur aufgrund des Formates ungeeignet zur Lektüre in liegender Haltung. Aber auch der Stoff will eher in aufrechter Sitzhaltung wahrgenommen werden. Also passt das.

Was soll ich sagen – ich bin positiv überrascht. Was ich lese, ist sehr erhellend und macht mir eine
Menge Dinge noch einmal neu deutlich. Zur Zeit lese ich das 2. Kapitel, in dem es u.a. um Epigenetik geht, um die noch gar nicht so lange bekannte Erkenntnis, dass unsere genetische Struktur alles andere als unveränderbar ist. Im Gegenteil. Epigenetik befasst sich genau damit, wie unsere gesamte Umwelt – innerhalb und außerhalb unseres Körpers – unsere genetischen Strukturen verändert!

In diesem Zusammenhang berichtet Dispenza von einer Untersuchung, die sein Team 2016 im Rahmen eines Fortgeschrittenen -Workshops machte:

"Während unseres viertägigen Workshops baten wir die Studienteilnehmer, dreimal täglich für 9–10 Minuten in einen Zustand höherer Emotionen wie Liebe, Freude, Inspiration oder Dankbarkeit zu wechseln. Wir fragten uns: Ist es durch höhere Emotionen möglich, das Immunsystem zu stärken? Oder anders gesagt: Können unsere Studierenden die Gene für IgA einfach durch das Wechselnin andere emotionale Verfassungen hochregulieren?"

IgA, Immunglobulin-A, erklärt Dispenza, Immunglobin-A, "ist ein Proteinmarker, der Hinweise auf die Stärke des Immunsystems gibt. IgA ist eine unglaublich wirkungsvolle chemische Substanz und eines der wichtigsten Proteine für eine gesunde Immunfunktion und die Immunabwehr; es kämpft ständig gegen eine ganze Flut von Bakterien, Viren, Pilzen und anderen Organismen, die ins innere Milieu des Körpers eindringen oder sich bereits eingenistet haben. (…) Ist es aktiviert, dient es als wichtigstes inneres Abwehrsystem des menschlichen Körpers. Steigt der Stresspegel (und damit der Spiegel der Stresshormone wie Cortisol), sinkt der IgA-Spiegel, und das schwächt die Genexpression des Immunsystems für die Produktion dieses Proteins."

Und ja! Tatsächlich veränderte diese tägliche Übung den Spiegel des IgA im Körper deutlich; die durchschnittlichen IgA-Werte der Probanden stiegen um ca. 50% an. (S. 82f)*)

Jetzt erst wurde mir bewusst, wirklich tief bewusst, erkannte ich wirklich auf allen Ebenen – gewusst hatte ich es schon lange – was für ein unglaublicher Hammer die Angstmache war und ist, die seit Beginn 2020 immer wieder auf die Menschen losgelassen wird.
Angstmache, die im Wortsinn krank macht!

 

Etwas in mir kann es einfach nicht fassen, dass noch immer und immer wieder in diese Werkzeugkiste gegriffen wird. Damit werden die Menschen geschwächt in ihrer Abwehrkraft, wo sie doch eigentlich gestärkt werden müssten!

Wie.Kann.Man.Als.Politiker.Sich.Wagen.
Den.Menschen.Das.anzutun???

Immer wieder und immer neu die Angst vor Ansteckung, die Angst vor Krankheit, die Angst vor Leiden und schwerem Todeskampf zu schüren, nimmt den Menschen nicht nur die psychische Lebenskraft. Nein, es schwächt auch wörtlich ihr Immunsystem! Und zwar heftig.
Das ist ganz und gar verantwortungslos!

Da saß ich dann, das große, schwere Buch auf den Knien, und war fassungslos.
Im Grunde bin ich das noch immer.
Darin zu verharren bringt allerdings nichts. Also:


Es klingt so einfach – nur drei Mal täglich ca 10 Minuten ganz bewusst Liebe, Freude, Dankbarkeit, Inspiriertheit pflegen und empfinden.
Ist im Lebensalltag mit seinen vielen Automatismen aber gar nicht so einfach zu erreichen. Braucht eine Anstrenung. Natürlich ist dies das Gleiche, was ich auf vielfältige Weise schon in anderen Worten in diesem Blog immer wieder einmal erwähnt habe, und was auch alle Weisheitslehrer in immer anderen Formulierungen nicht müde werden, zu sagen.
Es gibt kaum etwas wichtigeres, als sich um diese Emotionen von Liebe, Freude, Dankbarkeit, Mitgefühl, Inspiriertheit zu kümmern. Schon allein fürs Wohlbefinden.

Und das nicht nur subjektiv, gefühlt.
Nun habe ich es also auch noch wissenschaftlich erwiesen schwarz auf weiß gesehen:
es ist ganz und gar der Mühe wert!

*) Just dieses zweite Kapitel kann übrigens als pdf hier beim Momanda-Verlag heruntergeladen werden. Zu-Fälle gibts...

Viel gelesen