Vor ein paar
Wochen erhielt ich im Rahmen einer meiner beiden spirituellen Gruppen
in Groningen von einer von uns ein überraschendes Geschenk. Sie war mit den
Ideen und der Arbeit von Joe Dispenza in Kontakt gekommen und davon so beeindruckt und begeistert,
dass sie jedem von uns eines seiner wichtigen Bücher zum Geschenk machte:
"
Werde übernatürlich. Wie gewöhnliche Menschen das Unnatürliche
erreichen." - in der niederländischen Version natürlich
😊.
Erst wusste ich
nicht so recht, was ich mit diesem Buch anfangen sollte. Im vergangen Jahr war
mir Joe Dispenza schon einmal begegnet. Von irgendeiner niederländischen Seite,
deren Newsletter ich abonniert habe, hatte ich die Einladung zu seinem Online-Kurs
"The Formula" bekommen und in den Kurs und die zugehörigen Meditationen hineingeschnuppert. Mit
Dispenzas sehr US-amerikanischer Art und vor allem mit seiner Sprechweise in den Meditationen konnte ich recht wenig anfangen, und so ließ ich das Ganze wieder
sein. Darum wusste ich zunächst auch nicht, wie mit diesem Geschenk umgehen.
Aus ganz anderer
Ecke kam dann Dispenza erneut auf mich zu, nämlich durch Menschen aus der
Gruppe, die sich bei liebevoll.jetzt gefunden hat und in regelmäßigem Austausch
mit einander steht. Sie hatten an der 2022er Neuauflage von "The Formula"
teilgenommen und reagierten völlig begeistert auf die Lektionen und die Meditationen. Wenn es innerhalb kurzer Zeit aus zwei ganz unterschiedlichen Ecken auf mich zukam, musste
wohl doch irgendetwas dran sein.
Etwas offener geworden
machte ich mich an die Lektüre des Buchgeschenkes; übrigens eine phantastische
Ausgabe im A4 Format, mit vielen Grafiken und einem sehr angenehm zu lesenden
Schriftbild. Nur aufgrund des Formates ungeeignet zur Lektüre in liegender
Haltung. Aber auch der Stoff will eher in aufrechter Sitzhaltung wahrgenommen werden. Also passt das.
Was soll ich
sagen – ich bin positiv überrascht. Was ich lese, ist sehr erhellend und macht
mir eine
Menge Dinge noch einmal neu deutlich. Zur Zeit lese ich das 2. Kapitel,
in dem es u.a. um Epigenetik geht, um die noch gar nicht so lange bekannte Erkenntnis, dass
unsere genetische Struktur alles andere als unveränderbar ist. Im Gegenteil. Epigenetik befasst sich genau damit, wie unsere gesamte Umwelt – innerhalb und
außerhalb unseres Körpers – unsere genetischen Strukturen verändert!
In diesem
Zusammenhang berichtet Dispenza von einer Untersuchung, die sein Team 2016 im
Rahmen eines Fortgeschrittenen -Workshops machte:
"Während
unseres viertägigen Workshops baten wir die Studienteilnehmer, dreimal täglich
für 9–10 Minuten in einen Zustand höherer Emotionen wie Liebe, Freude,
Inspiration oder Dankbarkeit zu wechseln. Wir fragten uns: Ist es durch höhere
Emotionen möglich, das Immunsystem zu stärken? Oder anders gesagt: Können unsere
Studierenden die Gene für IgA einfach durch das Wechselnin andere emotionale
Verfassungen hochregulieren?"
IgA, Immunglobulin-A,
erklärt Dispenza, Immunglobin-A, "ist ein Proteinmarker, der Hinweise auf
die Stärke des Immunsystems gibt. IgA ist eine unglaublich wirkungsvolle
chemische Substanz und eines der wichtigsten Proteine für eine gesunde
Immunfunktion und die Immunabwehr; es kämpft ständig gegen eine ganze Flut von
Bakterien, Viren, Pilzen und anderen Organismen, die ins innere Milieu des
Körpers eindringen oder sich bereits eingenistet haben. (…) Ist es aktiviert,
dient es als wichtigstes inneres Abwehrsystem des menschlichen Körpers. Steigt
der Stresspegel (und damit der Spiegel der Stresshormone wie Cortisol), sinkt
der IgA-Spiegel, und das schwächt die Genexpression des Immunsystems für die Produktion
dieses Proteins."
Und ja! Tatsächlich
veränderte diese tägliche Übung den Spiegel des IgA im Körper deutlich; die
durchschnittlichen IgA-Werte der Probanden stiegen um ca. 50% an. (S. 82f)*)
Jetzt erst wurde
mir bewusst, wirklich tief bewusst, erkannte ich wirklich auf allen Ebenen – gewusst hatte ich es schon lange – was für
ein unglaublicher Hammer die Angstmache war und ist, die seit Beginn 2020 immer wieder auf
die Menschen losgelassen wird.
Angstmache, die im Wortsinn krank macht!
Etwas in mir kann
es einfach nicht fassen, dass noch immer und immer wieder in diese Werkzeugkiste
gegriffen wird. Damit werden die Menschen geschwächt in ihrer Abwehrkraft, wo
sie doch eigentlich gestärkt werden müssten!
Wie.Kann.Man.Als.Politiker.Sich.Wagen.
Den.Menschen.Das.anzutun???
Immer wieder und
immer neu die Angst vor Ansteckung, die Angst vor Krankheit, die Angst vor
Leiden und schwerem Todeskampf zu schüren, nimmt den Menschen nicht nur die
psychische Lebenskraft. Nein, es schwächt auch wörtlich ihr Immunsystem! Und zwar heftig.
Das ist ganz und gar verantwortungslos!
Da saß ich dann,
das große, schwere Buch auf den Knien, und war fassungslos.
Im Grunde bin ich das noch immer.
Darin zu verharren bringt allerdings nichts. Also:
Es klingt so
einfach – nur drei Mal täglich ca 10 Minuten ganz bewusst Liebe, Freude,
Dankbarkeit, Inspiriertheit pflegen und empfinden.
Ist im Lebensalltag mit
seinen vielen Automatismen aber gar nicht so einfach zu erreichen. Braucht eine Anstrenung. Natürlich ist dies das Gleiche, was ich auf vielfältige Weise schon in anderen
Worten in diesem Blog immer wieder einmal erwähnt habe, und was auch alle Weisheitslehrer in immer anderen Formulierungen nicht müde werden, zu sagen.
Es gibt kaum
etwas wichtigeres, als sich um diese Emotionen von Liebe, Freude, Dankbarkeit, Mitgefühl, Inspiriertheit zu kümmern. Schon allein fürs
Wohlbefinden.
Und das nicht nur subjektiv, gefühlt.
Nun habe ich es
also auch noch wissenschaftlich erwiesen schwarz auf weiß gesehen:
es ist ganz
und gar der Mühe wert!
*) Just dieses zweite Kapitel kann übrigens als pdf hier beim Momanda-Verlag heruntergeladen werden. Zu-Fälle gibts...