Mitte März bis 10. April 2020 täglich. Ab 11. April 2020 erscheinen die Beiträge jeden zweiten Tag. Ab Montag, 22. Juni 2020 immer Montag und Donnerstag abends. Ab Montag, 13. Dezember 2021 am Montagabend nach 22 Uhr.


Posts mit dem Label Meditieren werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Meditieren werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 9. Oktober 2023

Lichtnetz


Literarischer Katzenkalender 2023, aktuelle Woche 41
Dieser Tage erinnerte ich mich – nicht von ungefähr – einer Meditation, die wir gemeinsam mit der Heilmeditationsgruppe von Steffen Lohrer vor einiger Zeit einmal gemacht haben: „Meditation auf das Netz aus Licht“. Steffen hatte sie offenbar nicht von youtube und lediglich in der Meditationsgruppe als Sprachnachricht geteilt, also kann ich leider keinen Link hier einstellen. Aber es gibt einige andere Meditationen, die aus derselben Tradition gespeist sind, zu finden hier und hier, zum Beispiel.

Im Lauf dieser Meditation ist die Rede von „den Großmüttern“, und ich wollte wissen, was genau es damit auf sich hat. Dass nicht direkt Deine und meine Großmütter gemeint waren, das war mir schon deutlich 😊

Bei meiner Recherche stieß ich auf diese Seite mit Informationen über eine Bewegung, auf die tatsächlich auch jene Lichtnetz-Meditation zurückgeht. Worum es dabei geht, hat die Betreiberin des youtube-Kanals, zu dem der zweite der oben genannten Links führt, wunderbar zusammengefasst:

Die Meditation über das Netz aus Licht wurde uns von den Großmüttern (aus den "Lehren der Großmütter" von Sharon McErlane) übergeben.
(…) Nutze sie, wann immer du dich mit dem Lichtnetz verbinden und es stärken möchtest.
Eine Prophezeiung der Hopi-Indianer besagt: „Wenn die Weisheit der Großmütter gehört wird, wird die Welt heilen.“ Die Großmütter sind gekommen und es treffen sich mehr als 200 Gruppen überall auf der Welt, um die Botschaft der Großmütter zu verbreiten und den Menschen zu zeigen, wie sie mit dem Lichtnetz arbeiten können. „Alles im Universum“ , sagen die Großmütter, „wird vom Lichtnetz unterstützt und es wird die Erde in der Zeit des Wandels, in der ihr jetzt lebt, festhalten.“ Sie bitten uns nachdrücklich: „Arbeitet mit dem strahlenden Netz, um so alles Leben zu unterstützen."
Hier nun der Text jener Meditation, die ich durch Steffen Lohrer kennengelernt habe, und die mir immer wieder gut tut. Ergänzt durch einige Passagen aus einer der anderen Meditationen.

Das Licht, welches das Netz erhellt, entspringt im Herzen eines jeden. 

Setze oder lege Dich ganz bequem hin.
Schließe Deine Augen und entspanne Dich. Fühle Dich vom Stuhl oder Deiner Unterlage unterstützt, getragen und gehalten.
Um das Netz aus Licht zu erleben, denke Dir, oder imaginiere, oder empfinde einfach ein funkelndes Lichtnetz. Wie ein großes Fischernetz, das die ganze Welt bedeckt.
Nimm wahr, dass Du darin eingebunden bist. Ein Lichtpunkt im Netz.
Fühle … spüre … sieh … oder stelle Dir Deine Verbindung vor.
Wenn Du Deine Verbindung herstellst, wirst Du Dir der Lichtstränge gewahr, die sich auf der ganzen Erde von Mensch zu Mensch bewegen.
Es ist diese Verbindung, die dieses Netz oder Gewebe schafft.
Bleibe bei diesem Gedanken, diesem Bild, und beobachte Deine Antwort darauf.
Wie bist Du mit dem Netz verbunden?
Wo ist Dein Platz?
Hinterfrage Deine Beobachtungen nicht. Beobachte nur.
Dir das Bild des Netzes auszumalen, kann seinen Anblick klarer machen.
Schau, wie Du das Licht aus Netz erlebst.
Oder stelle Dir Deine Verbindung vor.
Da Deine Energie immer dorthin geht, wohin Du Deine Gedanken schickst, genügt es, an das Netz zu denken, um es ins Leben zu rufen.
Um Deinen Platz im Netz aus Licht zu aktivieren, atme sein Licht vier oder fünf Atemzüge lang ein. Spüre – oder denke an – Deinen Platz im Netz, wenn Du atmest und nimm wahr, wie Dein Körper reagiert.
Wenn das Bewusstsein für Deinen Platz im Netz erwacht und sich stabilisiert, kannst Du das Sprudeln dieses leuchtenden Netzes spüren, wie es sich durch die Adern Deines Körpers bewegt, Du kannst erleben, wie Licht sich in Dir bewegt. Denn das Netz ist sowohl in dir wie außerhalb von Dir.
Du bist ein Teil davon, so wie es ein Teil von Dir ist.

Die Reaktionen auf das Netz aus Licht sind wunderschön.
Einige spüren Licht, das ihren Körper erleuchtet.
Einige fühlen Freude oder Frieden.
Während die meisten sich durch diese Verbindung geliebt und erfüllt fühlen.

Ganz gleich, was Du erlebst, wenn Du an das Netzt denkst, und sobald Du Deinen Platz darin aktivierst, bist Du Teil davon.
Das Licht, das das Netz erhellt, entspringt im Herzen eines jeden.
Das Netz wird von dem Juwel erleuchtet, der jeder einzelne ist.
Alle, die an dieser Meditation teilnehmen und Liebe und Unterstützung in das Netz geben, werden Teil des fortwährenden Flusses von Geben und Empfangen von Licht.
Das Licht, das über die Stränge des Netzes ausgestrahlt wird, kehrt Durch die Sinne schnell zum Sender zurück.
Euer Herz entscheidet sich, Licht zu erzeugen. Dies wird dann durch die Stränge des Netzes in die Welt geleitet.
Danach sind es Deine Augen, Deine Ohren und Dein Atem, die Dir das Geschenk des zurückkehrenden Lichtes bringen.
Denke daran, Licht aus Deinem Herzen durch die Stränge des Netzes zu senden und nimm wahr, wie Liebe und Licht Deinem Gedanken folgen und in die Welt gehen.
Du bist mächtiger, als Du Dir je hast träumen lassen.
Es ist Dein eigenes Herz, welches das Licht dieses Netzes erzeugt.
Und Dein Denken an die Verbindung mit dem Lichtnetz, das es überträgt.
Das Senden von Licht durch das Netzwerk geschieht mühelos.
Kaum denkst Du daran, schon breitet das Licht sich aus.
Erlebe die Übertragung von Licht über das immer heller leuchtende Netzwerk, das Du erweckst und trägst, und das wiederum Dich trägt.
Du bist Teil des Lichtnetzes. Eines lebenden Systems, das die Erde trägt.
Es ist Euer Herz, welches das Licht dieses Netzes erzeugt.
Und Euer Herz, das mit jedem Herzschlag Licht pumpt, das es ausstrahlt.

Wenn ihr Euch entscheidet, durch Eure Herzen zu geben, werdet Ihr durch Eure Sinne empfangen.

Und durch diese Meditation im Netz aus Licht wird sich viel Gutes auf der ganzen Welt vervielfachen.
Gemeinsam, im Licht, breiten wir das Lichtnetz für die menschliche Familie aus und bitten darum, daß das Lichtnetz dort, wo Leid, Entbehrung und Kampf, Angst und Trauer und Zorn herrschen... tief eindringt.
Möge jede Frau, jeder Mann und jedes Kind erhalten, was sie am meisten brauchen.
Wir breiten das Lichtnetz für alle Führungskräfte dieser Welt aus.
Wir breiten es für all diejenigen aus, die sich alleine und entfremdet fühlen - auf daß sie wissen mögen, daß wir alle tief miteinander verbunden sind – in Liebe und Licht.
Wir breiten es für all die aus, die bereits gelebt haben und die, die noch geboren werden. Mögen alle immerdar in dieser Umarmung der Liebe und des Lichts gehalten werden.
Wir breiten das Lichtnetz für die Tierwelt aus und bitten darum, daß jedes Tier das erhalten mag, was es am meisten benötigt.
Wir breiten es für die Pflanzenwelt aus.
Und für das Mineralreich.
Wir breiten es für alles Leben aus und bitten darum, daß sein Segen überall hin fließt.
Mögen alle Wesen in allen Welten glücklich sein.
Mögen alle Wesen in allen Welten in der Liebe sein.
Mögen alle Wesen in allen Welten glücklich sein.
Om.
Frieden. Frieden. Frieden.

 
 

 

Montag, 25. September 2023

Herbst-zeitlos?

Abbildung: Florian Pircher auf pixabay.com

Kaum nähern sich die weniger warmen Tage, ertönt schon wieder das erste Panikgeschrei in den Medien. Die Angst vor neuen Varianten wird fröhlich geschürt. Vergangenes Jahr passierte im September das Gleiche, und schon damals schrieb ich, dass ich es satt habe. Sowas von.

Ja.
Genau.

Zur Zeit sieht es nun so aus:

Die ersten Altenheime in Deutschland verhängen bereits wieder Besuchsverbote. In Israel will die Regierung die PCR Zwangstests in den Krankenhäusern, vorerst nur auf den internistischen Stationen, wieder einführen. Bislang wehren sich die Kliniken: zu personalintensiv, das Personal wird von anderen, viel wichtigeren Aufgaben abgehalten, und es bringt überhaupt nichts. (Jerusalem Post vom 4.September und die Dachorganisation Israelischer Krankenhäuser ). Und offenbar rührt auch die Bildzeitung wieder kräftig die Trommel. Hier in den Niederlanden wird darüber nachgedacht, den "Pieks" genauso Standard werden zu lassen wie die Grippeimpfung.

Gestern habe ich noch im Vorbeigehen gelesen, dass die Uni-Klinik in Frankfurt wieder Maskenzwang eingeführt hat.

Besorgnis wird wieder allenthalben und immer lautstärker geäußert.
Als ob man aus allen Erfahrungen der letzten drei Jahre nichts gelernt habe.

Es ist normal, dass in der kühleren Jahreszeit die Zahl der Atemwegserkrankungen zunimmt. Es ist normal, dass Viren mutieren. Es ist normal, dass unser Abwehrsystem sich daran anpasst. Das alles gehört zum Leben. Kein Grund für irgendeine Panik.

 

Man sollte jetzt von offizieller Seite und in den Medien verstärkt die Menschen auffordern, alles ihnen Mögliche zu tun, ihre Immunkraft zu stärken. Das wäre doch mal ein gutes, allherbstliches Ritual. Wie man die Immunkraft stärken kann, ist mehr als bekannt. Ich werde die Rezepte hier nicht wiederholen.


Zur Stärkung der Immunkraft gehört auch eine entsprechende innere Verfassung.

Andreas Goldemann, dessen Healing Sounds ich sehr schätzen gelernt habe, stellt uns eine einfache Möglichkeit der Unterstützung zur Verfügung. Die Sounds tun sowieso gut, und ich höre sie oft mittags beim Vorbereiten unseres Lunch. Wer über diese Sounds mehr wissen will, kann auf youtube die einleitenden Videos Teil I und Teil II zu den Sounds ansehen.

Die Konzentration auf was Deepak Chopra "divine emotions" nennt - Liebe, Dankbarkeit, Mitgefühl, Freude, Gelassenheit - stärkt auch. Übrigens auch in den Momenten, in denen man all diesen oben kurz umrissenen Zirkus gründlich satt hat.
Für mich selbst sind da zur Zeit auch die kurzen Meditationen von Joe Dispenza zu den Themen Dankbarkeit, Freude, Inspi-ration, Kraft, Veränderung und Flow wich-tige Begleiter. Kleine 15-Minuten-Juwelen in der Reihe "Erzeuge Deine Energie", die das Potential in sich haben, die aktuelle innere Verfassung wieder geradezurücken. Die meines Wissens kostengünstigste Möglichkeit, sie zu hören, ist mit Audible, käuflich zu erwerben z.B. via Amazon.

Es ist – wieder einmal so wichtig wie nur was, sich selbst treu zu bleiben.
Angst- und Panikmache an sich ablaufen zu lassen.
Nicht umsonst hat mich wohl gerade in diesen Wochen die Aussage von Daniele Ganser zu seinen inneren Leitsternen so sehr berührt. Für mich ist es auf jeden Fall wertvoll, sie mir nun noch einmal bewusst zumachen. 

Vielleicht für Dich auch.

Montag, 21. November 2022

Widerstand

Momentan wird man geradezu überschüttet mit Online-Kongressen und Videos voller Ideen und
Hinweise, um gut und möglichst positiv, hoch schwingend und unbeschadet durch diese Zeiten des Großen Wandels zu kommen. Tips, Tips, Tips… und auch in diesem Blog habe ich ja schon einige davon thematisiert und aufgenommen.

Irgendwie ist dieser ganze Prozess, in dem das Unterste zuoberst gekehrt wird, so anstrengend und verunsichernd, so ermüdend auch, dass die Sehnsucht nach 'Hilfe' oder 'Begleitung' immer wieder zum Vorschein kommt und dann auf diese Angebote reagiert.

Gestern nun hat Steffen Lohrer, an dessen (virtueller) Heilmeditationsgruppe ich seit Mitte 2020 teilnehme, als Impuls für die sonntägliche Meditation den Link zu einem Video geteilt, in dem es um das 'Annehmen' und um das 'Nichtbewerten' geht. Laut buddhistischer Lehre hört Leiden dann auf, wenn wir aufhören, uns innerlich dem zu widersetzen, was geschehen ist, was als Situation in unser Leben gekommen ist: "Es ist so wie es ist, und ich mache das beste daraus." ist die anzustrebende Haltung. Ohne inneren Protest gegen das, was sowieso bereits geschehen ist, ins angemessene Handeln kommen.

Jens Corssen stellt in seinem Video eine tägliche Morgenübung vor, die dabei helfen soll, in diese Haltung zu kommen. Im Grunde geht es darum, jeden Tag mit all dem, was er bringt, aktiv zu wählen. Auf diese Weise an zu nehmen.

Die Übung besteht darin, dass man sich morgens nach dem Aufstehen auf einen Stuhl stellt – hiermit hebt man sich symbolisch aus dem Alltagsbewusstsein auf eine Art Meta-Ebene, gibt sich eine andere Perspektive – und dann mit der Namasté-Geste und einer kleinen Verbeugung den Tag begrüßt.
Danach spricht man die folgenden Sätze:

"Willkommen Tag!"
"Ich erwähle Dich mit allem, was Du bringst."
"Ich bin ein wachsamer Selbstentwickler. Ich wachse an den Situationen des Lebens."

Schon die Vorstellung, dies zu tun, rief beim Schauen des Videos jede Menge Widerstand in mir hervor. Will ich überhaupt alles willkommen heißen, was der Tag mir bringt, was mir begegnet???
Viele Situationen, die ich alltäglich mitmache, sind alles andere als schön, alles andere als angenehm. Sie sind im Gegenteil unangenehm, schmerzhaft, beängstigend, schier meine Kräfte übersteigend, übermäßig herausfordernd - eben: unwillkommen. Oder?

Das lässt mich innerlich aufhorchen.
Etwas in mir sträubt  sich mit Händen und Füßen gegen die Übung. Ein bisschen so, wie damals, als mein Vater angesichts irgendeiner Veränderung, die unverrückbar in mein etwa 10- oder 12-jähriges Kinderleben getreten war, sagte: "Iela, solche Sachen passieren. Das wussten schon die alten Griechen: Panta rei - alles fließt."

Damals stampfte ich mit dem Fuß auf und schrie ihn an: "Ich will aber nicht, dass alles fließt!!!"

Ja, Herr Corssens, Sie haben den Finger auf die richtige Stelle gelegt.
Hier liegt eine Aufgabe.
Schneller als alle Hinweise aus der spirituellen Ecke hat diese Übung, die so unschuldig daher kommt, bereits beim bloßen Gedanken daran sie zu tun, mich selbst wieder auf den Punkt gebracht.
Hier geht es also drum.
Hat mich gestern Abend sehr ins Grübeln und Sinnieren gebracht.

Heute morgen habe ich die Übung zum ersten Mal gemacht.
Es war mir dabei ein bisschen unheimlich.

Sicherheitshalber 😉 habe ich die Morgenmeditation von Sonja Ariel vonStaden daran angeschlossen, in der das Ganze positiver manifestiert wird.  Hierbei öffnet man sich in einem bestimmten Moment gegenüber der Quelle, mit nach oben ausgebreiteten Armen und sagt innerlich:

"O.k.! Ich bin offen für alle Wunder und Geschenke dieses Tages. Ich freue mich auf alles Gute, Wahre und Schöne, das heute zu mir kommen möchte. Ich lade es ein. Und alles andere darf an mir vorbeifließen."

Später spricht sie dann noch einmal davon, dass alles, was keine Bedeutung hat, einfach abfließen darf. "Dasjenige, was Bedeutung hat, wird Dich daran erinnern, dass Du es anschaust."

Damit kann ich irgendwie besser leben.
Wobei es nur auf den ersten Blick etwas Anderes ist.

 

Abbildungsnachweis:
https://pixabay.com/users/mabelamber-1377835

https://pixabay.com/users/geralt-9301/

s/w-Foto: aus meinem Kreta-Urlaub ca. 1976

Montag, 18. Juli 2022

Angst essen Seele auf

Vor ein paar Wochen erhielt ich im Rahmen einer meiner beiden spirituellen Gruppen in Groningen von einer von uns ein überraschendes Geschenk. Sie war mit den Ideen und der Arbeit von Joe Dispenza in Kontakt gekommen und davon so beeindruckt und begeistert, dass sie jedem von uns eines seiner wichtigen Bücher zum Geschenk machte: "Werde übernatürlich. Wie gewöhnliche Menschen das Unnatürliche erreichen." - in der niederländischen Version natürlich 😊.

Erst wusste ich nicht so recht, was ich mit diesem Buch anfangen sollte. Im vergangen Jahr war mir Joe Dispenza schon einmal begegnet. Von irgendeiner niederländischen Seite, deren Newsletter ich abonniert habe, hatte ich die Einladung zu seinem Online-Kurs "The Formula" bekommen und in den Kurs und die zugehörigen Meditationen hineingeschnuppert. Mit Dispenzas sehr US-amerikanischer Art und vor allem mit seiner Sprechweise in den Meditationen konnte ich recht wenig anfangen, und so ließ ich das Ganze wieder sein. Darum wusste ich zunächst auch nicht, wie mit diesem Geschenk umgehen.

Aus ganz anderer Ecke kam dann Dispenza erneut auf mich zu, nämlich durch Menschen aus der Gruppe, die sich bei liebevoll.jetzt gefunden hat und in regelmäßigem Austausch mit einander steht. Sie hatten an der 2022er Neuauflage von "The Formula" teilgenommen und reagierten völlig begeistert auf die Lektionen und die Meditationen. Wenn es innerhalb kurzer Zeit aus zwei ganz unterschiedlichen Ecken auf mich zukam, musste wohl doch irgendetwas dran sein.

Etwas offener geworden machte ich mich an die Lektüre des Buchgeschenkes; übrigens eine phantastische Ausgabe im A4 Format, mit vielen Grafiken und einem sehr angenehm zu lesenden Schriftbild. Nur aufgrund des Formates ungeeignet zur Lektüre in liegender Haltung. Aber auch der Stoff will eher in aufrechter Sitzhaltung wahrgenommen werden. Also passt das.

Was soll ich sagen – ich bin positiv überrascht. Was ich lese, ist sehr erhellend und macht mir eine
Menge Dinge noch einmal neu deutlich. Zur Zeit lese ich das 2. Kapitel, in dem es u.a. um Epigenetik geht, um die noch gar nicht so lange bekannte Erkenntnis, dass unsere genetische Struktur alles andere als unveränderbar ist. Im Gegenteil. Epigenetik befasst sich genau damit, wie unsere gesamte Umwelt – innerhalb und außerhalb unseres Körpers – unsere genetischen Strukturen verändert!

In diesem Zusammenhang berichtet Dispenza von einer Untersuchung, die sein Team 2016 im Rahmen eines Fortgeschrittenen -Workshops machte:

"Während unseres viertägigen Workshops baten wir die Studienteilnehmer, dreimal täglich für 9–10 Minuten in einen Zustand höherer Emotionen wie Liebe, Freude, Inspiration oder Dankbarkeit zu wechseln. Wir fragten uns: Ist es durch höhere Emotionen möglich, das Immunsystem zu stärken? Oder anders gesagt: Können unsere Studierenden die Gene für IgA einfach durch das Wechselnin andere emotionale Verfassungen hochregulieren?"

IgA, Immunglobulin-A, erklärt Dispenza, Immunglobin-A, "ist ein Proteinmarker, der Hinweise auf die Stärke des Immunsystems gibt. IgA ist eine unglaublich wirkungsvolle chemische Substanz und eines der wichtigsten Proteine für eine gesunde Immunfunktion und die Immunabwehr; es kämpft ständig gegen eine ganze Flut von Bakterien, Viren, Pilzen und anderen Organismen, die ins innere Milieu des Körpers eindringen oder sich bereits eingenistet haben. (…) Ist es aktiviert, dient es als wichtigstes inneres Abwehrsystem des menschlichen Körpers. Steigt der Stresspegel (und damit der Spiegel der Stresshormone wie Cortisol), sinkt der IgA-Spiegel, und das schwächt die Genexpression des Immunsystems für die Produktion dieses Proteins."

Und ja! Tatsächlich veränderte diese tägliche Übung den Spiegel des IgA im Körper deutlich; die durchschnittlichen IgA-Werte der Probanden stiegen um ca. 50% an. (S. 82f)*)

Jetzt erst wurde mir bewusst, wirklich tief bewusst, erkannte ich wirklich auf allen Ebenen – gewusst hatte ich es schon lange – was für ein unglaublicher Hammer die Angstmache war und ist, die seit Beginn 2020 immer wieder auf die Menschen losgelassen wird.
Angstmache, die im Wortsinn krank macht!

 

Etwas in mir kann es einfach nicht fassen, dass noch immer und immer wieder in diese Werkzeugkiste gegriffen wird. Damit werden die Menschen geschwächt in ihrer Abwehrkraft, wo sie doch eigentlich gestärkt werden müssten!

Wie.Kann.Man.Als.Politiker.Sich.Wagen.
Den.Menschen.Das.anzutun???

Immer wieder und immer neu die Angst vor Ansteckung, die Angst vor Krankheit, die Angst vor Leiden und schwerem Todeskampf zu schüren, nimmt den Menschen nicht nur die psychische Lebenskraft. Nein, es schwächt auch wörtlich ihr Immunsystem! Und zwar heftig.
Das ist ganz und gar verantwortungslos!

Da saß ich dann, das große, schwere Buch auf den Knien, und war fassungslos.
Im Grunde bin ich das noch immer.
Darin zu verharren bringt allerdings nichts. Also:


Es klingt so einfach – nur drei Mal täglich ca 10 Minuten ganz bewusst Liebe, Freude, Dankbarkeit, Inspiriertheit pflegen und empfinden.
Ist im Lebensalltag mit seinen vielen Automatismen aber gar nicht so einfach zu erreichen. Braucht eine Anstrenung. Natürlich ist dies das Gleiche, was ich auf vielfältige Weise schon in anderen Worten in diesem Blog immer wieder einmal erwähnt habe, und was auch alle Weisheitslehrer in immer anderen Formulierungen nicht müde werden, zu sagen.
Es gibt kaum etwas wichtigeres, als sich um diese Emotionen von Liebe, Freude, Dankbarkeit, Mitgefühl, Inspiriertheit zu kümmern. Schon allein fürs Wohlbefinden.

Und das nicht nur subjektiv, gefühlt.
Nun habe ich es also auch noch wissenschaftlich erwiesen schwarz auf weiß gesehen:
es ist ganz und gar der Mühe wert!

*) Just dieses zweite Kapitel kann übrigens als pdf hier beim Momanda-Verlag heruntergeladen werden. Zu-Fälle gibts...

Viel gelesen