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Montag, 16. Oktober 2023

Teddys Sehnsucht

Eines Vormittags saß überraschend Teddy mittenmang auf meinem Kopfkissen. Mit sehr sprechendem Gesichtsausdruck gab er zu erkennen, dass es ihm jetzt genug sei mit dem Herumgesitze auf dem Teddysofa. Er hatte Sehnsucht nach den Zeiten, in denen er noch Einzelteddy gewesen war und er nachts immer in meiner Nähe sein durfte. Damals war sein fester Platz ja auf meinem Nachttisch gewesen...

Ich begriff ihn sehr gut.
Die Ankunft von Martin - so lustig und gemütlich die beiden es auch mit einander haben mochten - und dann im Lauf dieses Jahres auch noch die von Wuff waren eine ganz schöne Veränderung für ihn gewesen.

Und so durfte er selbstverständlich bei mir übernachten und auch die kommenden Tage seinen früher gewohnten Platz wieder einnehmen. Und zwar so lange, wie er selbst dazu Lust hatte.

Am nächsten Vormittag, als ich nach dem Frühstück das Bett machen wollte, fand ich ihn schlafend auf
meinem Bett, zugedeckt mit meinem Nachthemd, den Kopf halb auf meiner Schlafmaske ruhend.
So groß war die Sehnsucht gewesen!

 

 

 


 

 

Wuff, der zur Zeit oft bei mir in der Nähe nächtigt, war schon in der Nacht zu Martin aufs Sofa gezogen, damit dieser sich nicht so allein fühlte.

 

Martin genoss das sehr und kuschelte sich ganz eng an Wuff, diesen gemütlichen Hund mit dem samtweichen Fell.

Tagsüber hatten die beiden einander viel zu erzählen. Sie kannten einander ja noch nicht so richtig und schlossen jetzt  Freundschaft.



Teddy genoss inzwischen die Wiedereorberung des Schlafzimmers.


 

Nach Strich und Faden.

 

 

Nach Herzenslust breitete er sich in meinem Bett aus. Kuschelte sich in mein Kissen.


 
 
 
 
 
 
Kuschelte mit meinem Kissen.
Tagträumend.

 
 
 
 
 
Oder schlafend. 






Zum Verlieben!
Ich war ganz gerührt, wie sehr er dies auskostete.




Was er, glaube ich, auch genoss, war, dass ich endlich wieder intensiv Zeit mit ihm verbrachte.
Ich bin mir nämlich sicher, dass er manchmal gar nicht schlief, auch wenn es so aussah.
Er bekam sehr wohl mit, dass ich Fotos machte.
Und freute sich auch darüber enorm.
Und war mächtig stolz.
Endlich würde er wieder eine Homestory bekommen!

Irgendwann war es dann gut.
Klammheimlich zog er nachts wieder aufs Teddysofa.
Der gutmütige Wuff kam zurück ins Schlafzimmer, was er gar nicht schlimm fand. 


Und Teddy und Martin kuschelten sich zum Schlafen wieder aufs Sofa. 

 

 


 

 

Hin und wieder jedoch schleicht sich Teddy am Morgen, wenn Martin noch döst und ich am Frühstückmachen bin, in mein Bett.
Und genießt.

 

 




Oder meditiert.








Montag, 2. Januar 2023

Teddyüberraschung

Eines schönen Morgens nach einer Nacht, in der beide Teddys wunderbar geschlafen und kunterbunt geträumt hatten, lagen sie gemütlich an einander gekuschelt und mit der Fleece-Jacke warm zugedeckt noch eine Weile auf dem Sofa. Dann aber -

wie öfter nach solchen traumreichen Nächten, setzten sie sich auf und erzählten einander ihre Träume. Martin hatte etwas ganz Besonderes geträumt, nämlich, dass unten auf der Anrichte eine Überraschung auf sie warte. Teddy hörte zu und bekam natürlich prompt die passende Idee.
"Lass uns gleich mal unten gucken!" hatte er zu Martin gesagt. Und war dann auch sofort aufgestanden. Martin, noch etwas zwischen Traumland und Realität schwebend, war froh, dass Teddy ihm dabei half, vom Sofa zu krabbeln.

 

 

 

 

 



Da standen sie nun vor ihrem Sofa und beratschlagten, wie sie weiter vorgehen wollten.

Irgendwie mussten sie ja auch diesmal vom Sofa, das auf einem Tisch steht, erst auf den Fußboden und dann ins Erdgeschoss kommen.
Was war naheliegender, als den vor dem Tisch stehenden Hocker, der auch noch mit einem weichen Kissen gepolstert war, als Zwischenstation zu nutzen?
Gesagt, getan!

Wie meistens, kletterte Teddy als erster, um dann, sicher gelandet, Martin beim Herunterkraxeln zu helfen.




Spring! Ich fang Dich auf!



 

 

 
Uff! Gut gegangen!


 
Und jetzt erst einmal verschnaufen vor dem Bewältigen der nächsten Hürde.



Auch die war geschafft.
Nach einem weiteren Sprung waren beide gut auf dem Boden angekommen und konnten sich auf den Weg zur geträumten Überraschung machen.



Damit mir nicht gleich auffällt, dass das Sofa leer ist, hatten Teddy und Martin die beiden Lindt-Teddys als Stellvertreter dort Platz nehmen lassen.

 

 



Die Reise ins Erdgeschoss bewältigten meine beiden Racker heute auf eine neue Weise. Wie ich die beiden so kenne, war Teddy auf diese Idee gekommen.
Und ganz fürsorglicher großer Bruder, fing er auf dem Zwischenabsatz Martin sicher auf.



Und weiter im Text... die nächste Etappe.





Hoppala! Die letzte Landung war etwas unsanft.




Und jetzt.... vorsichtig ... auf ins Wohnzimmer...
Welche Überraschung würde sie diesmal dort erwarten?
DAS hatte Martin nämlich nicht geträumt. 



 

Da!
Martin hatte etwas entdeckt. Staunend schaute er hoch zur Anrichte und stürzte los. Teddy, der sich gerade an ihn hatte lehnen und auch hatte schauen wollen, was da zu sehen war, wäre beinahe hingefallen.





Wow! Das Portrait eines Teddys!
Jetzt mussten sich beide vor Staunen, Freude und Verwunderung erst einmal setzen. 

Das mussten sie sich näher betrachten. So war die nächste Kletterpartie angesagt.
Neugier macht erfinderisch, und so schoben Teddy und Martin den Hocker, der normalerweise vorm Cembalo steht, zur Anrichte und bastelten sich eine Trittstufe aus einem dicken Buch. 


 

Vom Hocker aus betrachteten sie ihren Artgenossen erst einmal ausführlich. Aber schließlich siegte die Ungeduld, und sie machten sich bald daran, die Anrichte zu erklimmen.

 




 

So, beinahe geschafft. Diesmal war Martin als erster weitergeklettert und empfing Teddy auf der Anrichte.





Ganz gerührt saßen beide nun Auge in Auge mit diesem total lieb aussehenden Teddy. So ein schönes Bild! Ein Teddy so richtig zum Liebhaben schaute sie aus seinem Bild heraus an.

 

 

 

Martin musste sich diesen Artgenossen ganz genau betrachten und auch mal fühlen, wie er sich anfühlt, so lebensecht sah er aus.



 


Teddy wollte lieber ein stilles Zwiegespräch mit dem Neuen im Bunde führen.


Über eines waren sich dann beide sofort einig:
Dieser wunderschöne Teddy musste mit nach oben zum Teddysofa.



Gesagt, getan!
Hastdunichtgesehen machten sie sich ans Werk.
Wie die Möbelpacker griffen sie nach dem Gemälde.


Das war der Moment, in dem ich eingreifen musste.
Natürlich kommt das Teddyportrait nach oben zum Teddysofa!
Aber den Transport wollten dann doch lieber ich übernehmen.

Womit Teddy und Martin ohne viel Widerrede schnell einverstanden waren. Bär sollte niemals nein sagen, wenn bär ein Servicedienst angeboten wird!



Kurz darauf schon konnten die beiden stolz auf ihrem Sofa posieren, über dem nun das wunderschöne Portrait eines Artgenossen hängt!

Jetzt war der gemütliche Teddyplatz wirklich perfekt!



Montag, 28. November 2022

Szenen vom Teddysofa

Hier ein Bild aus der Zeit da Teddy noch allein war und heimlich meinen
PC benutzte um sich in Social Media herumzutreiben.

Jetzt, da die Tage kürzer geworden sind und wir weniger als einen Monat entfernt sind von jenem Tag mit den wenigsten Tageslichtstunden, jetzt, da auch die Nächte kälter zu werden beginnen, verstärkt sich offenbar auch bei meinen Teddies das Bedürfnis nach Kuschelwärme. Beinahe jeden Morgen treffe ich sie in einer allerliebsten, knuffigen Knuddelposition auf ihrem Sofa an. Wenn ich aufstehe, sind sie noch lange am Schlafen. Und ich gebe zu, manches Mal konnte ich der Versuchung nicht widerstehen, dann diese süße, gemütliche Szene aufzunehmen.

Das ist natürlich indiskret. Und selbstverständlich habe ich Teddy und Martin gefragt, ob ich diese doch etwas intimeren Bilder von ihnen veröffentlichen darf.
Kein Problem! fanden sie alle beide.

Nun, hier sind die Bilder.
Kein Abenteuer aus Teddyland diesmal. Einfach ein paar – jedenfalls mir – das Herz berührende Teddybilder.

Es wird kälter. Auch wenn bei uns im gut isolierten Haus die Temperatur nachts noch sehr angenehm ist, die Decke ist wichtig geworden.
Und die kuschelige Nähe zu einander.
Ein typischer Teddy-Novembermorgen.





Auch nach dem Aufstehen ist es noch etwas kühl. Ich glaube dies war nach der ersten Nacht mit Nachtfrost, und nun hat die Heizung das Zimmer noch nicht behaglich erwärmt.

Auch die nächste Nacht war wohl ziemlich kühl, und Teddy entfaltete seinen Beschützerinstinkt gegenüber dem kleinen Martin.
Zugegebenermaßen hatte ich vielleicht auch das Fenster im Nachbarzimmer in jener Nacht ein wenig zu weit geöffnet. Hier gibt es nämlich keine Dreh-Kipp-Fenster, sondern wenn man ein bisschen Luft hereinlassen will, muss man das Fenster eben ein bisschen offenstehen lassen. Manchmal gerät dies 'bisschen' dann etwas größer als in anderen Nächten.


Die Sache scheint mir eindeutig. Wenn es nach dem Aufstehen noch so kühl ist, dass selbst zwei pelzige Racker sich so zudecken müssen....
Sorry, sorry, sorry, Teddy und Martin!
Kein Wunder, dass Teddy etwas vergnatzt dreinschaut.




So, nun waren die Frostnächte erst einmal vorbei, und es wurde auch tagsüber wieder etwas angenehmer.
Kleiner Plausch zu dritt.
Osterhasi, der im Frühjahr von Leipzig aus sich der Familie zugesellt hat, ist jetzt in diesen Wintermonaten immer häufiger mit vonder Partie auf dem Teddysofa.

Teddy träumt mit offenen Augen und sieht zugegebenermaßen etwas beduselt aus.
Vielleicht drückt auch Martin ihm ein bisschen zu sehr mit seinem Gewicht auf den Bauch und den Brustkorb?


 

 


So angeregt, wie die zwei sich unterhalten, scheinen beide eher spannend und kunterbunt geträumt zu haben. Wie schön, wenn bär einen Kameraden hat, mit dem er sich darüber austauschen kann!

 


Es gibt tatsächlich schier endloses zu erzählen.
Und zu bestaunen.
Und zu be-denken.
Und Osterhasi darf zuhören und kommt aus dem Sich-Verwundern gar nicht mehr heraus.
Was Teddies für spannende Träume haben!

 

 
Und dann kam die Nacht, in der Teddy unbedingt wieder einmal bei mir schlafen wollte.
War gemütlich, so mit meinem lieben Teddy im Arm.
Martin hat sich derweil den Hasen zum Kuscheln eingeladen, und so war auch er nicht ganz allein.





Ganz in Ordnung ist die Teddywelt noch nicht wieder, zwei Nächte später (Teddy wollte nämlich noch eine weiter Nacht bei mir schlafen). Zwar teilen sich Teddy und Martin das Sofa wieder, aber schlafen doch lieber diesmal nicht ganz so eng an einander geschmiegt.
Auch Osterhasi hat sich wieder dazugeschmuggelt.
Raum ist auf dem kleinsten Sofa...


Teddy fröstelt noch ein bisschen, das ist sicher atmosphärisch. Denn im Zimmer ist es angenehm warm. Die Stimmung wird dennoch immer besser.
Teddy erklärt Martin, warum er manchmal bei mir nächtigen will. Immerhin ist er nun schon beinahe 20 Jahre bei mir, und die meiste Zeit davon war er Einzelteddy.
Glücklicherweise kann der kleine, liebe Martin das begreifen. Und so gehen und sehen die beiden in gewohnter Eintracht neuen Teddy-Abenteuern entgegen.

Viel gelesen