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Montag, 11. Dezember 2023

Segensworte

Diesen Adventskalender "Weihnachten in Bethlehem" kann man hier bestellen
Der Adventskalender von Andreas Goldemann https://andreasgoldemann.com/, de facto eine tägliche, kleine, feine e-mail mit einem spirituellen Text oder Link, ist ein wahrer Schatz an Impulsen und Inspirationen. Schon so manches fand ich in den letzten Tagen in meinem Postfach, das des Teilens wert ist. Ganz besonders berührt hat mich der Text mexikanischer Segensworte, der Fama nach aus dem 7. Jahrhundert und im Original in Nahuatl (der Sprache der Atzteken und verwandter Nahua-Völker) gesprochen und irgendwann aufgeschrieben, den Andreas gestern zum 2. Advent geteilt hat. Persönlich fühle ich es zwar auch als Segnung, jedoch ebenfalls als eine Art Freisprechung.

Der Text kursiert zahlreich im Internet. Mich hat er so berührt, dass auch ich mich in die Kette derer einreihe, die ihn um die Welt schicken.

Den Text laut zu lesen kann die Intensität verstärken.

Ich befreie meine Eltern von dem Gefühl,
dass sie mit mir versagt haben.

Ich befreie meine Kinder von der Notwendigkeit,
mich stolz machen zu müssen.

Mögen sie ihre eigenen Wege nach Herzenslust gehen.
Mögen sie ihren Instinkten folgen und so ihre Träume verwirklichen.

Ich entbinde meinen Partner von der Verpflichtung,
mich zu vervollständigen.
Mir fehlt nichts, ich lerne die ganze Zeit mit allen Wesen.

Ich danke meinen Großeltern und meinen Vorfahren,
die zusammengekommen sind,
damit ich heute das Leben atmen kann.

Ich befreie sie von früheren Versagen und unvollendeten Wünschen, wissend, dass sie ihr Bestes getan haben,
um ihre Lebensumstände in bester Art und Weise zu tragen,
wie es ihnen möglich war.

Ich ehre sie, liebe sie und erkenne sie als frei von aller Schuld an.

Ich ziehe meine Seele vor ihren Augen aus, deshalb wissen sie, dass ich nichts mehr verstecke oder schulde,
als mir selbst und meiner eigenen Existenz treu zu sein,
indem ich der Weisheit meines Herzens folge.

Ich erfülle meinen Lebensplan frei von familiärer Loyalität.

Ich weiss, dass mein Friede und mein Glück
in meiner eigenen Verantwortung liegen.

Ich verzichte auf die Rolle des Retters, derjenige zu sein,
der die Erwartungen anderer vereint oder erfüllt.

Indem ich durch und nur durch Liebe lerne,
ehre ich meine Essenz und segne mein Wesen und meine Ausdrucksweise,
auch wenn man mich vielleicht nicht versteht.

Ich verstehe mich, weil nur ich meine Geschichte gelebt
und erlebt habe.

Weil ich mich selbst kenne, weiß ich wer ich bin,
was ich fühle, was ich tue und warum ich es tue.

Ich ehre mich, ich liebe mich
und erkenne mich als frei von Schuld an.

Ich ehre dich, ich liebe dich
und erkenne dich als frei von Schuld an.

Ich ehre die Göttlichkeit in mir und in dir.

Wir sind frei …

Und so ist es.


 

PS:
Hier noch ein Link zu einem Mantra-Gesang, den Andreas am 3. Dezember geteilt hat. Ich habe ihn nicht nur anghört, sondern auch mitgesungen (die zauberhafte Stimme der Sängerin hat mich wunderbar mitgenommen). Tat richtig gut und beruhigte Körper, Geist und Seele.
Für mich als Spät-68erin kam noch ein gewisser, bezaubernder Zeitmaschinen-Effekt dazu.

Die Musizierenden sehen aus und fühlen sich an, als seien sie direkt meiner Jung-Erwachsenenzeit in den frühen 70ern entstiegen. Dadurch wirkt das Video auf mich zusätzlich wie ein Jungbrunnen


Montag, 16. Oktober 2023

Teddys Sehnsucht

Eines Vormittags saß überraschend Teddy mittenmang auf meinem Kopfkissen. Mit sehr sprechendem Gesichtsausdruck gab er zu erkennen, dass es ihm jetzt genug sei mit dem Herumgesitze auf dem Teddysofa. Er hatte Sehnsucht nach den Zeiten, in denen er noch Einzelteddy gewesen war und er nachts immer in meiner Nähe sein durfte. Damals war sein fester Platz ja auf meinem Nachttisch gewesen...

Ich begriff ihn sehr gut.
Die Ankunft von Martin - so lustig und gemütlich die beiden es auch mit einander haben mochten - und dann im Lauf dieses Jahres auch noch die von Wuff waren eine ganz schöne Veränderung für ihn gewesen.

Und so durfte er selbstverständlich bei mir übernachten und auch die kommenden Tage seinen früher gewohnten Platz wieder einnehmen. Und zwar so lange, wie er selbst dazu Lust hatte.

Am nächsten Vormittag, als ich nach dem Frühstück das Bett machen wollte, fand ich ihn schlafend auf
meinem Bett, zugedeckt mit meinem Nachthemd, den Kopf halb auf meiner Schlafmaske ruhend.
So groß war die Sehnsucht gewesen!

 

 

 


 

 

Wuff, der zur Zeit oft bei mir in der Nähe nächtigt, war schon in der Nacht zu Martin aufs Sofa gezogen, damit dieser sich nicht so allein fühlte.

 

Martin genoss das sehr und kuschelte sich ganz eng an Wuff, diesen gemütlichen Hund mit dem samtweichen Fell.

Tagsüber hatten die beiden einander viel zu erzählen. Sie kannten einander ja noch nicht so richtig und schlossen jetzt  Freundschaft.



Teddy genoss inzwischen die Wiedereorberung des Schlafzimmers.


 

Nach Strich und Faden.

 

 

Nach Herzenslust breitete er sich in meinem Bett aus. Kuschelte sich in mein Kissen.


 
 
 
 
 
 
Kuschelte mit meinem Kissen.
Tagträumend.

 
 
 
 
 
Oder schlafend. 






Zum Verlieben!
Ich war ganz gerührt, wie sehr er dies auskostete.




Was er, glaube ich, auch genoss, war, dass ich endlich wieder intensiv Zeit mit ihm verbrachte.
Ich bin mir nämlich sicher, dass er manchmal gar nicht schlief, auch wenn es so aussah.
Er bekam sehr wohl mit, dass ich Fotos machte.
Und freute sich auch darüber enorm.
Und war mächtig stolz.
Endlich würde er wieder eine Homestory bekommen!

Irgendwann war es dann gut.
Klammheimlich zog er nachts wieder aufs Teddysofa.
Der gutmütige Wuff kam zurück ins Schlafzimmer, was er gar nicht schlimm fand. 


Und Teddy und Martin kuschelten sich zum Schlafen wieder aufs Sofa. 

 

 


 

 

Hin und wieder jedoch schleicht sich Teddy am Morgen, wenn Martin noch döst und ich am Frühstückmachen bin, in mein Bett.
Und genießt.

 

 




Oder meditiert.








Montag, 2. Oktober 2023

Mutig

Abbildung: Pixabay.com
Einer der Leitsterne, von denen Daniele Ganser spricht (ab ca Min. 20 in diesem Gespräch mit Kurt Tepperwein, Axel Burkert und Nada Breidenbach) ist die Frage: "Was würde der Mut tun?"

Zum Thema Mut habe ich in einem Newsletter den Hinweis auf einen Blogtext des seit 1996 aktiven schweizer Bloggers und Website-Betreibers Chnopfloch gefunden.
Auf seinen Seiten steht daneben Einiges, das bei mir Fragezeichen aufruft. Aber das darf ja gerne sein. Ich bin froh, glücklich selbst, dass es möglich ist, auf diese Weise mit völlig anderen Welt-Sichten in Kontakt zu kommen. Auf jeden Fall erweitert dies den Horizont. Siehe unten den Punkt "Intellektuelle Courage".
Und es hilft, sich in der meditativen Tugend des Nicht-Urteilens zu üben.

So schmücke ich mich heute mit frenden Federn und zitiere einen seiner Blog-Texte
Nicht von ungefähr klingelt beim Lesen dieses Textes alles mögliche in mir.

Courage

Das Substantiv Courage (die) bedeutet »Beherztheit«, »Mut« oder »Unerschrockenheit«.
Spricht man von der Courage einer Person, schwingt in der Regel eine gewisse Bewunderung mit.

Der Begriff stammt vom französischen courage ab und wurde mitsamt Bedeutung direkt ins Deutsche übernommen. Die Aussprache unterscheidet sich jedoch: Das finale »e« ist im Französischen stimmlos, wird aber im Deutschen mitgesprochen.

Courage ist etwas, das sich jeder wünscht, aber Courage ist nicht nur körperliche Tapferkeit. Im Allgemeinen gibt es sechs Arten von Courage, die wir brauchen, um uns den Herausforderungen des Lebens zu stellen:

1. Physische Courage – Furcht empfinden und trotzdem handeln. Dazu gehört auch, dass man sich der Gefahr von Körperverletzung oder Tod aussetzt und körperliche Stärke, Widerstandsfähigkeit und Bewusstsein entwickelt.

2. Emotionale Courage – Unserem Herzen folgen. Öffnet uns dafür, das gesamte Spektrum der Emotionen – angenehme und unangenehme – ohne Anhaftung zu fühlen.

3. Intellektuelle Courage – Erweiterung unseres Horizonts, Loslassen von Vertrautem. Es geht um unsere Bereitschaft, mit einem offenen und flexiblen Geist zu lernen, zu verlernen und neu zu lernen.

4. Soziale Courage – Angesichts von Widrigkeiten wir selbst sein. Dies beinhaltet das Risiko sozialer Verlegenheit oder Ausgrenzung, Unpopularität oder Ablehnung. Sie beinhaltet auch Führungsqualitäten.

5. Zivilcourage – Für das Richtige eintreten. Dazu gehört, das Richtige zu tun, auch wenn es unangenehm oder unpopulär ist.

6. Spirituelle Courage – Schmerz mit Würde oder Glauben begegnen. Er hilft uns, durch eine herzzentrierte Einstellung zum Leben und zu uns selbst mit Sinn und Zweck zu leben.

Mfg Chnopfloch



 

Montag, 11. September 2023

Leitsterne

Quelle: Pixabay CSchmidt-EC
 

 

 

 

"Ich orientiere mich an Liebe, Mut und Wahrheit (…). Und dann frage ich mich einfach in jedem Moment, wenn eine Entscheidung ansteht:
Was würde die Liebe tun?
Was würde die Wahrheit tun? (…)
Was würde der Mut tun?"

(Daniele Ganser im Gespräch mit Kurt Tepperwein, Axel Burkert und Nada Breidenbach, ca. bei Minute 20)

Diese Aussage hat mich beim morgendlichen Zuhören fast umgehauen.
So einfach.
So klar.
Und so schwer.

Wie oft hapert es genau daran, am Folgen dessen, was die Liebe, die Wahrheit oder der Mut tun würden. Wie oft schon hapert es daran, in den Entscheidungsmomenten bewusst genug zu sein, um einen Schritt zurück zu treten, sich von dem Entscheidungsdruck, der Kakophonie im Kopf frei zu machen und diese fundamentalen Werte ins Bewusstsein dringen zu lassen.

Und wenn das gelingt, müssen dann auf jeden Fall genügend Wachheit und Mut anwesend sein, um den Antworten auf diese Fragen auch Folge zu leisten.

Nach dieser Maxime zu leben veränderte die Welt.

Ganser erzählt, dass seine Reihenfolge des inneren Fragens tatsächlich ist: Liebe – Wahrheit – Mut. Wenn die Antwort der Liebe auf seine Frage ihm nicht ausreichend ist, dann fragt er die (innere) Wahrheit und dann den Mut: "Ich stelle mir diese Werte als Energie, als Körperlichkeit schon fast, vor." 

 Dabei richte er sich nicht immer nach dem, was sie sagen. Aber er wisse wenigstens, was sie sagen und dass das der richtige Weg sei. Es gebe durchaus Momente, in denen er zu wenig Kraft habe und es dann nicht tue. "Aber ich weiß, du bist nicht dem Mut gefolgt, also viel Gutes kann jetzt nicht entstehen."
"Aber ein anderes Mal sage ich mir: hier, der Mut sagt, du musst hier durch. Und dann gehe ich voll durch und mache alle Erfahrungen, die damit verbunden sind."

Wow!

Es braucht sehr, sehr viel Bewusstheit, um das umzusetzen.
Letztlich ist natürlich diese Bewusstheit das Ziel jeglicher spiritueller Praxis. Dadurch, dass ich in jedem Moment bewusst anwesend bin, gestalte ich mein Leben.

Niemand hat gesagt, dass es einfach sei, dies zu erlangen.
Aber 'alle' reden darüber so, als ob sie schon ganz dicht dran seien, als ob sie nur kleinste Schrittchen noch zu machen brauchten, et voilà!

Also ich persönlich finde es ziemlich schwer.
Immer wieder setzen sich die Automatismen durch und leben sich selbst, drücken sich selbst aus, hinter
dem Rücken meiner Bewusstheit. Bei mir selbst sind es vor allem körperliche Ereignisse, die im Handumdrehen alles verschatten und plattwalzen und mich wieder und wieder in den Überlebensmodus zurückschubsen.


Wahrscheinlich hat mich genau darum die Aussage von Ganser so elektrisiert.
Wenn ich auf meine letzten Monate zurückschaue, kann ich nicht anders als zu konkludieren: da gibt es noch viel zu üben.

Montag, 19. Dezember 2022

Selbstreflexion

Vor einigen Tagen sendete eine Freundin hier in den Niederlanden mir via whatsapp einen Text, der mich wirklich ins Nachdenken und Nachspüren gebracht hat.
Und der mir aufgezeigt hat, wie viele Baustellen ich wirklich habe
🤔
Welche übrigens in den vergangenen drei Jahren erheblich zugenommen haben. Aber das nur am Rande und unter Bezugnahme auf den Titel dieses Blogs.

Hier die deutsche Übersetzung des niederländischen (eigentlich belgischen 😊) Originals:

Es ist nicht der Schmerz der Dich beeinträchtigt

Es ist nicht der Darm, der nicht in Ordnung ist. Es sind alle die Dinge, die Du nicht verdauen kannst, die deinen Darm durcheinanderbringen.
Es sind nicht die Zähne, die Dir weh tun, es ist der Schmerz darüber, Dich nicht durchsetzen zu können, Dich Deiner Haut nicht wehren zu können.
Es ist nicht der Kopf, der Dir wehtut, es sind die Gedanken, die Dich von Deinem Lebensziel fernhalten.

Es sind nicht Deine Schultern, die Dir weh tun, sondern Schuld und Lasten von anderen, die Du auf Deinen eigenen Schultern für sie trägst.
Es sind nicht die Augen, die Dich schmerzen, sondern es sind die Dinge, die Du nicht sehen willst, vor denen Du Deine Augen verschließt, es ist Dein Blick auf die Welt, der verschwommen ist. Oder es sind Dinge, die Du gern sehen würdest, aber nicht zu sehen bekommst.
Es ist nicht Dein Hals, der Dir wehtut, sondern die Tatsache, etwas nicht schlucken zu wollen oder im Gegenteil nicht auf etwas speien zu wollen, Dich nicht trauen, etwas zu sagen, mit dem Du für Dich selbst einstehst
Es sind nicht die Bronchien, die Dich schmerzen, es sind die negativen Gedanken darüber, dass Du zukünftig Territorium (oder etwas anderes, das Dir wichtig ist, Anm. d. Ü.) verlieren könntest. Übertriebene Beunruhigung, übertriebenes Sich-Sorgen-Machen.
Es ist nicht der Rücken, der Dir wehtut, es sind Lasten in Deinem 'Rucksack', die nicht zu Dir gehören und die Du weiterhin trägst.

Es ist nicht der Bauch, der der wehtut. Sondern es sind unterdrückte Gefühle, die Du nicht ausdrückst, nicht loswerden kannst.
Es sind nicht Dein Zwölffingerdarm und Dein Pankreas, die wehtun, sondern die Ärgernisse und Frustrationen, die Du unterdrückst, schluckst und nicht abreagieren kannst oder willst, die dich so schmerzen.

Es sind nicht Deine Beine, die wehtun, es ist das Gefühl, nicht stabil auf Deinen eigenen Füßen stehen zu können; der innere Konflikt, Ambitionen nicht erfüllen zu können oder wollen; etwas nicht durchhalten zu können oder aushalten zu können. Nicht vor etwas Unangenehmem weglaufen zu können.
Es sind nicht Deine Füße, die Dir wehtun, sondern die Tatsache, dass Du eine Situation nicht aushalten oder jemand nicht ausstehen kannst, die bzw. der Dich aus dem Gleichgewicht bringt.
Es ist nicht Deine Galle, die Dir wehtut, es ist schlicht die Tatsache, nicht 'Gift und Galle' spucken zu können um für Dich einzustehen.
Es ist nicht Dein Herz, das wehtut, es sind die Angriffe auf Dein Herz und es ist Überlastung, die Du nicht zugeben willst, wodurch Du steinhart gegenüber Dir selbst geworden bist.
Es sind nicht Deine Ohren, die Dich schmerzen, es sind Dinge, die Du hörst und nicht hören willst oder es sind Dinge, die Du gerne hören würdest, aber nie zu hören bekommst.
Es sind nicht Deine Gliedmaßen, die Dir wehtun. Es sind Deine phantastischen Eigenschaften als Mensch, die Du nicht anerkennen willst.
Es sind nicht Deine Gefühle, die Dich erschöpfen, sondern Dein Widerstand gegen sie.
Du bist nicht schwindlig, sondern Deine Empfindungen werden hin und her geschleudert zwischen Verstand und Gefühl, weil du keine Verbindung mit Dir selbst hast.

Nicht Dein Nacken tut Dir weh, sondern die Tatsache, dass Du Dich aufgrund von Ungerechtigkeiten (
Unfriede, Undank, Treulosigkeit usw.) dumm oder minderwertig fühlst, nicht intelligent genug. 
Abbildung: https://pixabay.com/users/clker-free-vector-images-3736/
 

Dein Körper leistet jeden Tag Schwerstarbeit für Dich, um Dir Dein Leben so angenehm wir möglich zu machen, so dass Du Dein Lebensziel zum Ausdruck bringen kannst.
Dein Lebensziel zum Ausdruck zu bringen ist entscheidend, damit Du eine gute Gesundheit kultivieren kannst.
Vielleicht hilft es Dir weiter, einmal auf die oben beschriebene Weise die Signale Deines Körper zu betrachten.

 Quelle: Daniël Derweduwen - The Healthman



Montag, 12. Dezember 2022

Berührend

Zum Geburtstag hatte ich mir das Buch "Der Junge, der Maulwurf, der Fuchs und das Pferd" von Charlie Mackesy gewünscht. Seit dem Frühjahr hatte ich nicht mehr darin geblättert. Damals hatte ich es Seite für Seite betrachtet und war tief berührt gewesen. So viele wunderbare Weisheiten, mit so wunder-wunderschönen Bildern.

Dieser Tage war es mir wieder in den Sinn gekommen.

Ich hatte ein bisschen willkürlich darin herumgeblättert, hier gelesen, da geträumt.
Und dann – war mein Blick an einer Doppelseite hängengeblieben.

"Manchmal", sagte das Pferd.
"Manchmal was?", fragte der Junge.
"Manchmal ist es schon tapfer und großartig, wenn man aufsteht und weitermacht", sagte das Pferd.

Uff!
So wahr! 

Gerade jetzt, in diesen Zeiten. In diesen Wochen mit dem wenigen Tageslicht, den langen Nächten, den sinkenden Temperaturen, der wenigen Sonne, dem Grau-in-Grau draußen.
Mehr als einmal möchte ich am liebsten einfach liegenbleiben. Und eben nicht mehr weitermachen. Die Aussichten, die uns die Politik eingebrockt hat, sind einfach zu unerfreulich.

Ehrlich, ich hab oft einfach keine Lust mehr. Auf all das nicht, was uns zu erwarten scheint.
Und dann kommt da dieses gezeichnete Pferd, dieses liebreizende Buch und berührt meine Seele.

Vielen Dank, Charlie Mackesy.

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Kurz nachdem ich das Buch aus einem Impuls heraus wieder zur Hand genommen hatte, kam ich dahinter, dass aktuell eine farbig illustrierte Ausgabe erschienen ist.
Sie enthält die Abbildungen, die zu dem klassisch animierten Film gehören, der demnächst zu bewundern sein wird. 

Diesem Artikel auf www.tvdigital.de zufolge erscheint er am 1. Weihnachtstag in Kooperation von Apple tv und dem BBC.

Eine Freundin hat mir einen Link geschickt zum Facebook-Profil von Apple-tv. Dort ist vorab ein kleiner Ausschnitt zu sehen.

Montag, 28. November 2022

Szenen vom Teddysofa

Hier ein Bild aus der Zeit da Teddy noch allein war und heimlich meinen
PC benutzte um sich in Social Media herumzutreiben.

Jetzt, da die Tage kürzer geworden sind und wir weniger als einen Monat entfernt sind von jenem Tag mit den wenigsten Tageslichtstunden, jetzt, da auch die Nächte kälter zu werden beginnen, verstärkt sich offenbar auch bei meinen Teddies das Bedürfnis nach Kuschelwärme. Beinahe jeden Morgen treffe ich sie in einer allerliebsten, knuffigen Knuddelposition auf ihrem Sofa an. Wenn ich aufstehe, sind sie noch lange am Schlafen. Und ich gebe zu, manches Mal konnte ich der Versuchung nicht widerstehen, dann diese süße, gemütliche Szene aufzunehmen.

Das ist natürlich indiskret. Und selbstverständlich habe ich Teddy und Martin gefragt, ob ich diese doch etwas intimeren Bilder von ihnen veröffentlichen darf.
Kein Problem! fanden sie alle beide.

Nun, hier sind die Bilder.
Kein Abenteuer aus Teddyland diesmal. Einfach ein paar – jedenfalls mir – das Herz berührende Teddybilder.

Es wird kälter. Auch wenn bei uns im gut isolierten Haus die Temperatur nachts noch sehr angenehm ist, die Decke ist wichtig geworden.
Und die kuschelige Nähe zu einander.
Ein typischer Teddy-Novembermorgen.





Auch nach dem Aufstehen ist es noch etwas kühl. Ich glaube dies war nach der ersten Nacht mit Nachtfrost, und nun hat die Heizung das Zimmer noch nicht behaglich erwärmt.

Auch die nächste Nacht war wohl ziemlich kühl, und Teddy entfaltete seinen Beschützerinstinkt gegenüber dem kleinen Martin.
Zugegebenermaßen hatte ich vielleicht auch das Fenster im Nachbarzimmer in jener Nacht ein wenig zu weit geöffnet. Hier gibt es nämlich keine Dreh-Kipp-Fenster, sondern wenn man ein bisschen Luft hereinlassen will, muss man das Fenster eben ein bisschen offenstehen lassen. Manchmal gerät dies 'bisschen' dann etwas größer als in anderen Nächten.


Die Sache scheint mir eindeutig. Wenn es nach dem Aufstehen noch so kühl ist, dass selbst zwei pelzige Racker sich so zudecken müssen....
Sorry, sorry, sorry, Teddy und Martin!
Kein Wunder, dass Teddy etwas vergnatzt dreinschaut.




So, nun waren die Frostnächte erst einmal vorbei, und es wurde auch tagsüber wieder etwas angenehmer.
Kleiner Plausch zu dritt.
Osterhasi, der im Frühjahr von Leipzig aus sich der Familie zugesellt hat, ist jetzt in diesen Wintermonaten immer häufiger mit vonder Partie auf dem Teddysofa.

Teddy träumt mit offenen Augen und sieht zugegebenermaßen etwas beduselt aus.
Vielleicht drückt auch Martin ihm ein bisschen zu sehr mit seinem Gewicht auf den Bauch und den Brustkorb?


 

 


So angeregt, wie die zwei sich unterhalten, scheinen beide eher spannend und kunterbunt geträumt zu haben. Wie schön, wenn bär einen Kameraden hat, mit dem er sich darüber austauschen kann!

 


Es gibt tatsächlich schier endloses zu erzählen.
Und zu bestaunen.
Und zu be-denken.
Und Osterhasi darf zuhören und kommt aus dem Sich-Verwundern gar nicht mehr heraus.
Was Teddies für spannende Träume haben!

 

 
Und dann kam die Nacht, in der Teddy unbedingt wieder einmal bei mir schlafen wollte.
War gemütlich, so mit meinem lieben Teddy im Arm.
Martin hat sich derweil den Hasen zum Kuscheln eingeladen, und so war auch er nicht ganz allein.





Ganz in Ordnung ist die Teddywelt noch nicht wieder, zwei Nächte später (Teddy wollte nämlich noch eine weiter Nacht bei mir schlafen). Zwar teilen sich Teddy und Martin das Sofa wieder, aber schlafen doch lieber diesmal nicht ganz so eng an einander geschmiegt.
Auch Osterhasi hat sich wieder dazugeschmuggelt.
Raum ist auf dem kleinsten Sofa...


Teddy fröstelt noch ein bisschen, das ist sicher atmosphärisch. Denn im Zimmer ist es angenehm warm. Die Stimmung wird dennoch immer besser.
Teddy erklärt Martin, warum er manchmal bei mir nächtigen will. Immerhin ist er nun schon beinahe 20 Jahre bei mir, und die meiste Zeit davon war er Einzelteddy.
Glücklicherweise kann der kleine, liebe Martin das begreifen. Und so gehen und sehen die beiden in gewohnter Eintracht neuen Teddy-Abenteuern entgegen.

Montag, 7. November 2022

Mondfinsternis

Fotomontage von Aufnahmen der totalen Kernschattenfinsternis vom 28.8.2007
Jason Snell from Mill Valley, CA, CC BY 2.0
via Wikimedia Commons

Morgen, während des Novembervollmondes, wird es eine eineinhalbstündige Mondfinsternis geben. Diese geht gepaart mit, astrologisch gesehen, einigen dramatischen Planetenständen. Wer will, kann sich das z.B. im youtube-Kanal von Silke Schäfer oder bei Günter Kerschbaummayr zu Gemüte führen.

Mich stimmt dies alles sinister, ruft sozusagen eine Mondfinsternis in meiner Seele hervor. Dazu braucht es in dieser gegenwärtigen Zeit nicht mehr viel, in der sowieso so Vieles bedrohlich und beängstigend ist.

Dringend nötig habe ich dann Gegenentwürfe, um irgendwie aufrecht bleiben zu können. Und zum Träumen. Einer begegnete mir glücklicherweise heute auf den letzten Seiten des Buches Mosaphir von Christiane Hansmann. Eine Vision, wie gelingendes Zusammenleben der Menschheit aussehen kann. Eine Vision, wie sie gerade in dieser Zeit, in diesen gegenwärtigen Wochen, die innere Not wendend sein kann:

"Die Welt war eine andere geworden. Die Menschen begegneten sich mit Respekt und Mitgefühl. Gegenseitige Bewertungen kamen ins Bewusstsein und wurden verwandelt. Die Gemeinschaft der Menschen untereinander (…) war(en) geprägt durch liebevolle, wertschätzende und zugewandte Begegnungen. Prägungen aus der Vergangenheit, die noch niederfrequente Gefühle und Gedanken hervorriefen, wurden gemeinsam betrachtet und besprochen. Schuldzuweisungen existierten nicht mehr, da die Menschen gelernt hatten, dass es Schuld an sich nicht gibt. Sie hatten den Unterschied zwischen Schuld und Verantwortung kennengelernt und erfahren, dass Schuld nur klein hält, während Verantwortung sie in die eigene Größe und Handlungsfähigkeit wachsen ließ." (S. 309)

Etwas später kam dann noch eine ermutigende Herzmeditation zu mir, im Buch "Becoming Supernatural" von Joe Dispenza (niederländische Ausgabe S. 142ff).

Die Meditation beruht auf einer Technik, die vom Heart Math Institute entwickelt worden ist und "Heart Lock-in Technique" genannt wird.
Ich übersetze wieder einmal direkt:

"Herzkohärenz-Meditation


Schließe Deine Augen, entspanne Deinen Körper und konzentriere Dich auf Dein Herz.
Atme durch Dein Herzzentrum ein und aus. Mit den Atemzügen wird Dein Atem immer tiefer und ruhiger.
Sollten Gedanken auftauchen oder etwas Dich ablenken, kehre mit Deiner Konzentration und Deinem Bewusstsein einfach wieder zurück zu Deinem Herz und zu Deinem Atem.
Während Du weiterhin durch Dein Herzzentrum atmest und Deine Konzentration auf dem Herzchakra ruht, lasse nun in Dir erhebende Gefühle entstehen, Gefühle wie Dankbarkeit, Liebe, Freude, Mitgefühl.

Fühle, wie diese Gefühle sich vom Herz ausgehend in Deinem Brustkorb ausbreiten und dehne die

Foto: Pixabay.com

Energie immer weiter aus, über die Grenzen Deines Körpers hinweg. Du kannst diese Energie mit einer Intention verbinden und die Energie und die Intention um Deinen ganzen Körper herum ausstrahlen.
Meditiere anfangs auf diese Weise etwa zehn Minuten und probiere dann, diese Zeit jeden Tag ein wenig länger auszudehnen."

Mir ist es jetzt schon, allein nach dem Übersetzen und Aufschreiben dieser Anleitung, ein ganzes Stück lichter ums Herz. Und mit diesem Herzens-Licht entlasse ich Euch in die noch junge Woche.

Viel gelesen