Mitte März bis 10. April 2020 täglich. Ab 11. April 2020 erscheinen die Beiträge jeden zweiten Tag. Ab Montag, 22. Juni 2020 immer Montag und Donnerstag abends. Ab Montag, 13. Dezember 2021 am Montagabend nach 22 Uhr.


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Montag, 11. Dezember 2023

Segensworte

Diesen Adventskalender "Weihnachten in Bethlehem" kann man hier bestellen
Der Adventskalender von Andreas Goldemann https://andreasgoldemann.com/, de facto eine tägliche, kleine, feine e-mail mit einem spirituellen Text oder Link, ist ein wahrer Schatz an Impulsen und Inspirationen. Schon so manches fand ich in den letzten Tagen in meinem Postfach, das des Teilens wert ist. Ganz besonders berührt hat mich der Text mexikanischer Segensworte, der Fama nach aus dem 7. Jahrhundert und im Original in Nahuatl (der Sprache der Atzteken und verwandter Nahua-Völker) gesprochen und irgendwann aufgeschrieben, den Andreas gestern zum 2. Advent geteilt hat. Persönlich fühle ich es zwar auch als Segnung, jedoch ebenfalls als eine Art Freisprechung.

Der Text kursiert zahlreich im Internet. Mich hat er so berührt, dass auch ich mich in die Kette derer einreihe, die ihn um die Welt schicken.

Den Text laut zu lesen kann die Intensität verstärken.

Ich befreie meine Eltern von dem Gefühl,
dass sie mit mir versagt haben.

Ich befreie meine Kinder von der Notwendigkeit,
mich stolz machen zu müssen.

Mögen sie ihre eigenen Wege nach Herzenslust gehen.
Mögen sie ihren Instinkten folgen und so ihre Träume verwirklichen.

Ich entbinde meinen Partner von der Verpflichtung,
mich zu vervollständigen.
Mir fehlt nichts, ich lerne die ganze Zeit mit allen Wesen.

Ich danke meinen Großeltern und meinen Vorfahren,
die zusammengekommen sind,
damit ich heute das Leben atmen kann.

Ich befreie sie von früheren Versagen und unvollendeten Wünschen, wissend, dass sie ihr Bestes getan haben,
um ihre Lebensumstände in bester Art und Weise zu tragen,
wie es ihnen möglich war.

Ich ehre sie, liebe sie und erkenne sie als frei von aller Schuld an.

Ich ziehe meine Seele vor ihren Augen aus, deshalb wissen sie, dass ich nichts mehr verstecke oder schulde,
als mir selbst und meiner eigenen Existenz treu zu sein,
indem ich der Weisheit meines Herzens folge.

Ich erfülle meinen Lebensplan frei von familiärer Loyalität.

Ich weiss, dass mein Friede und mein Glück
in meiner eigenen Verantwortung liegen.

Ich verzichte auf die Rolle des Retters, derjenige zu sein,
der die Erwartungen anderer vereint oder erfüllt.

Indem ich durch und nur durch Liebe lerne,
ehre ich meine Essenz und segne mein Wesen und meine Ausdrucksweise,
auch wenn man mich vielleicht nicht versteht.

Ich verstehe mich, weil nur ich meine Geschichte gelebt
und erlebt habe.

Weil ich mich selbst kenne, weiß ich wer ich bin,
was ich fühle, was ich tue und warum ich es tue.

Ich ehre mich, ich liebe mich
und erkenne mich als frei von Schuld an.

Ich ehre dich, ich liebe dich
und erkenne dich als frei von Schuld an.

Ich ehre die Göttlichkeit in mir und in dir.

Wir sind frei …

Und so ist es.


 

PS:
Hier noch ein Link zu einem Mantra-Gesang, den Andreas am 3. Dezember geteilt hat. Ich habe ihn nicht nur anghört, sondern auch mitgesungen (die zauberhafte Stimme der Sängerin hat mich wunderbar mitgenommen). Tat richtig gut und beruhigte Körper, Geist und Seele.
Für mich als Spät-68erin kam noch ein gewisser, bezaubernder Zeitmaschinen-Effekt dazu.

Die Musizierenden sehen aus und fühlen sich an, als seien sie direkt meiner Jung-Erwachsenenzeit in den frühen 70ern entstiegen. Dadurch wirkt das Video auf mich zusätzlich wie ein Jungbrunnen


Montag, 30. Oktober 2023

Ausgeruht

Ja, es ist wieder soweit. Zum vierten Mal seit der 2020er Wahnsinn begann, haben wir die Uhren von Sommerzeit zurückgestellt zur Mitteleuropäischen Normalzeit.
Mein Körper darf wieder im tageslichtaffinen Rhythmus schwingen.

Wie immer bringt das eine gewisse Entspannung mit sich. Die ich nach Strich und Faden genieße.

Sonntagabend habe ich die neue alte Zeit eingeläutet, indem ich ausgiebig und bis kurz nach 1 Uhr (Sommerzeit) wachgeblieben bin und sogar im Bett gelesen habe.
Normalerweise und vor allem zwischen dem letzten März- und dem letzten Oktoberwochenende gehe ich sehr pflichtbewusst pünktlich schlafen, weil morgens unerbittlich um halb 7 der Wecker klingelt. Was ja tageslichtzeitmäßig bzw. nach der natürlichen Zeit in den Sommerzeitmonaten halb 6 ist.

Jaja, ich bin nicht mehr berufstätig und könnte ausschlafen.
Könnte ich.
Wenn mein Körper sich nicht derartige Kapriziositäten zugelegt hätte, die mich zu einem stringenten Morgenrhythmus zwingen. Weil sonst der ganze Tag durcheinandergeriete. Aber in dieser einen Nacht habe ich es mir gegönnt, meinen eigentlich zu mir gehörenden Nachteulenrhythms auszuleben.
Und dann eben trotzdem ausgeruht am nächsten Morgen wach zu werden.

Seit dem letzten Sonntag, also seit gestern 🙃, erfreue ich mich immer wieder aufs Neue dem stimmigen Gefühl, das mich beim Blick auf die Uhr erfüllt. Anstatt des monatelangen "Oh je! sooo spät ist es schon?!" spüre ich ein gelassenes "Ach, es ist wirklich erst soundsoviel Uhr…"

Da nehme ich es gerne in Kauf, dass es nun schlagartig "viel früher" dunkel wird – will sagen, ein
ganzes Stück eher im Tageslauf zwischen Aufstehen und Schlafengehen. Oder anders gesagt am Spätachmittag, statt am frühen Abend. Folgen hat das in meinem Dasein als Nicht-mehr-Berufstätige lediglich für meine nachmittäglichen Unternehmungen, oft mein Minimalbewegungsprogramm "Spaziergang durchs Dorf". Der muss nämlich dann früher am Tag stattfinden, will ich nicht im Dunkeln wandeln.

In diesem Zusammenhang der Umstellung Sommerzeit -> Normalzeit wurde mir dieser Tage wieder einmal bewusst, dass uns bedauerlicherweise nur 5 Monate Normalzeit zugestanden werden, der 7 Monaten Sommerzeit gegenüberstehen. Warum dieses Ungleichgewicht eingeführt wurde, habe ich zunächst und auf die Schnelle nicht herausfinden können. Auf all den (deutschsprachigen) Websites, die ich studiert habe, ist lediglich zu lesen, dass 1980 in der Bundesrepublik die Sommerzeit im Zuge der zeitlichen Harmonisierung, will sagen zum Wohle der Wirtschaft, innerhalb Europas eingeführt wurde.
Ausgelöst wurde der deutschsprachigen Wikipedia zufolge das Ganze durch Frankreich. Dort wurde im Gefolge der Ölpreis- und nachfolgender Wirtschaftskrise 1973ff im Jahr 1976 mit dem Argument der Energieersparnis die Sommerzeit eingeführt. Das restliche Europa folgte allmählich, aus "wirtschaftlich-politischen Erwägungen", wie der gängige Euphemismus auf vielen Sites lautet.

Die niederländischsprachige Wikipediasite, die ich zuguterletzt auch noch befragte, stellt den geschichtlichen Verlauf der Wiedereinführung von Sommerzeit in Europa nach der Ölkrise 1973 etwas anders dar:
Spanien und Albanien waren 1974 die ersten. 1975 folgten Griechenland en Zypern. Dann Frankreich 1976, Niederlande, Belgin, Luxemburg, Portugal und Polen in 1977, die Tschechoslowakei, Bulgarien und Rumänien 1979. Dann die Bundesrepublik 1980 (wobei der Autor hier der Meinung ist, dass es zwischen der BRD und der DDR Absprachen darüber gegeben habe; der Autor der deutschsprachigen Wikipediasite schreibt dahingegen, dass die DDR ohne mit der BRD darüber irgendetwas ausgetauscht zu haben vorpreschte und die Einführung ab 1980 deklarierte, woraufhin die BRD nachhoppelte). Auch Österreich, Dänemark, Ungarn, Norwegen und Schweden zogen in jenem Jahr mit. 1981 folgte die UdSSR, Finnland, die Schweiz und Liechtenstein, und 1983 Jugoslawien. Das letzte Land in Europa, das sich der Sommerzeitregelung anschloss, war 1985 Andorra.

Von 1980 bis 1995 herrschte also auf Deutschlands Uhren vom letzten Sonntag im März bis zum letzten Sonntag im September Sommerzeit und den Rest des Jahres – 6 Monate – Normalzeit.

In den Niederlanden war die Einteilung geringfügig anders. 1977-1995 waren ab dem ersten Sonntag im April bis zum letzten Sonntag vor dem 2. Oktober die Uhren eine Stunde vorgestellt.

1996 wurde eine Europa-(sprich: EU-)einheitliche Regelung geschaffen und gleichzeitig die um einen Monat verlängerte Sommerzeit eingeführt. Ab da wurden die Uhren erst in der Nacht zum letzten Oktobersonntag auf die Normalzeit zurückgestellt. Übrigens – so weiß die niederländischsprachige Wikipedia zu berichten – um Europa an die Regelung Groß Britanniens anzupassen.

Überhaupt steht auf der niederländischsprachigen Wikipediasite ein vollkommen anderer Text als auf der deutschsprachigen. So werden beispielsweise die gesundheitlichen Aspekte der Umstellung auf Sommerzeit ausführlich beleuchtet und zahlreiche Untersuchungen zitiert, die belegen, dass es der Gesundheit abträglich ist, wenn eine nicht-natürliche Zeit gewählt wird.

Durch den niederländischen Wikipedia-Artikel habe ich auch gelernt, dass bis 1940 die Niederlande nach Amsterdamer Zeit lebten, die zwischen den uns heute bekannten Zeitzonen liegt, nämlich Greenwich-Zeit plus 20 Minuten. Die deutsche Besatzung zwang ab jenem Kriegsjahr die Niederländer zur Uhrenumstellung auf MEZ (= Greenwichzeit plus 1 Stunde). MEZ wurde nach Kriegsende dann allerdings beibehalten.

Zurück zum Lebensgefühl in Normalzeit. Die spät im Jahr erfolgende Rückkehr zur MEZ hat, wie erwähnt, zur Folge, dass plötzlich die abendliche Dunkelheit zu spätnachmittäglicher anstatt frühabendlicher Stunde eintritt. Dadurch stellt sich für mich ein ganz anderes Vorgefühl des kommenden Winters ein, die Erinnerung an die langen Abende schiebt sich sehr ins Bewusstsein. Genauso wie auch die Tatsache, dass in weniger als 2 Monaten Weihnachten sein wird.

Ohje.
Danach ist mir nun noch überhaupt nicht. Aber es hilft ja alles nichts, man muss den Tatsachen ins Auge sehen.
Hektik will sich einstellen, weil ich umgehend an zu schreibende Weihnachtspost denke und an zu besorgende Geschenke und daran, dass ich zur Zeit weder Lust habe, Weihnachtskarten zu kaufen (in den Niederlanden eigentlich ein Muss; schmerzlich habe ich gelernt, dass mein 'natürlicher' Weihnachtskartenkaufmoment Anfang Dezember hier viel zu spät ist, dann ist der Großteil des Sortiments schlichtweg bereits verkauft, weil hier eifrig die ersten Weihnachtskarten zum 1. Advent versendet werden) noch über Ideen für Geschenke verfüge. Doch diese Hektik schicke ich wieder weg.
Es wird sich zu seiner Zeit schon alles finden.

Jetzt erst einmal kehre ich zurück zur inneren Ruhe. Und zur Freude am Ausgeruhtsein, weil ich wieder eine Tageseinteilung näher am Tageslichtrhythmus leben darf.

 



Im übrigen bin ich der Meinung, dass wir allesamt zur immerwährenden Normalzeit zurückkehren sollten.

Montag, 9. Oktober 2023

Lichtnetz


Literarischer Katzenkalender 2023, aktuelle Woche 41
Dieser Tage erinnerte ich mich – nicht von ungefähr – einer Meditation, die wir gemeinsam mit der Heilmeditationsgruppe von Steffen Lohrer vor einiger Zeit einmal gemacht haben: „Meditation auf das Netz aus Licht“. Steffen hatte sie offenbar nicht von youtube und lediglich in der Meditationsgruppe als Sprachnachricht geteilt, also kann ich leider keinen Link hier einstellen. Aber es gibt einige andere Meditationen, die aus derselben Tradition gespeist sind, zu finden hier und hier, zum Beispiel.

Im Lauf dieser Meditation ist die Rede von „den Großmüttern“, und ich wollte wissen, was genau es damit auf sich hat. Dass nicht direkt Deine und meine Großmütter gemeint waren, das war mir schon deutlich 😊

Bei meiner Recherche stieß ich auf diese Seite mit Informationen über eine Bewegung, auf die tatsächlich auch jene Lichtnetz-Meditation zurückgeht. Worum es dabei geht, hat die Betreiberin des youtube-Kanals, zu dem der zweite der oben genannten Links führt, wunderbar zusammengefasst:

Die Meditation über das Netz aus Licht wurde uns von den Großmüttern (aus den "Lehren der Großmütter" von Sharon McErlane) übergeben.
(…) Nutze sie, wann immer du dich mit dem Lichtnetz verbinden und es stärken möchtest.
Eine Prophezeiung der Hopi-Indianer besagt: „Wenn die Weisheit der Großmütter gehört wird, wird die Welt heilen.“ Die Großmütter sind gekommen und es treffen sich mehr als 200 Gruppen überall auf der Welt, um die Botschaft der Großmütter zu verbreiten und den Menschen zu zeigen, wie sie mit dem Lichtnetz arbeiten können. „Alles im Universum“ , sagen die Großmütter, „wird vom Lichtnetz unterstützt und es wird die Erde in der Zeit des Wandels, in der ihr jetzt lebt, festhalten.“ Sie bitten uns nachdrücklich: „Arbeitet mit dem strahlenden Netz, um so alles Leben zu unterstützen."
Hier nun der Text jener Meditation, die ich durch Steffen Lohrer kennengelernt habe, und die mir immer wieder gut tut. Ergänzt durch einige Passagen aus einer der anderen Meditationen.

Das Licht, welches das Netz erhellt, entspringt im Herzen eines jeden. 

Setze oder lege Dich ganz bequem hin.
Schließe Deine Augen und entspanne Dich. Fühle Dich vom Stuhl oder Deiner Unterlage unterstützt, getragen und gehalten.
Um das Netz aus Licht zu erleben, denke Dir, oder imaginiere, oder empfinde einfach ein funkelndes Lichtnetz. Wie ein großes Fischernetz, das die ganze Welt bedeckt.
Nimm wahr, dass Du darin eingebunden bist. Ein Lichtpunkt im Netz.
Fühle … spüre … sieh … oder stelle Dir Deine Verbindung vor.
Wenn Du Deine Verbindung herstellst, wirst Du Dir der Lichtstränge gewahr, die sich auf der ganzen Erde von Mensch zu Mensch bewegen.
Es ist diese Verbindung, die dieses Netz oder Gewebe schafft.
Bleibe bei diesem Gedanken, diesem Bild, und beobachte Deine Antwort darauf.
Wie bist Du mit dem Netz verbunden?
Wo ist Dein Platz?
Hinterfrage Deine Beobachtungen nicht. Beobachte nur.
Dir das Bild des Netzes auszumalen, kann seinen Anblick klarer machen.
Schau, wie Du das Licht aus Netz erlebst.
Oder stelle Dir Deine Verbindung vor.
Da Deine Energie immer dorthin geht, wohin Du Deine Gedanken schickst, genügt es, an das Netz zu denken, um es ins Leben zu rufen.
Um Deinen Platz im Netz aus Licht zu aktivieren, atme sein Licht vier oder fünf Atemzüge lang ein. Spüre – oder denke an – Deinen Platz im Netz, wenn Du atmest und nimm wahr, wie Dein Körper reagiert.
Wenn das Bewusstsein für Deinen Platz im Netz erwacht und sich stabilisiert, kannst Du das Sprudeln dieses leuchtenden Netzes spüren, wie es sich durch die Adern Deines Körpers bewegt, Du kannst erleben, wie Licht sich in Dir bewegt. Denn das Netz ist sowohl in dir wie außerhalb von Dir.
Du bist ein Teil davon, so wie es ein Teil von Dir ist.

Die Reaktionen auf das Netz aus Licht sind wunderschön.
Einige spüren Licht, das ihren Körper erleuchtet.
Einige fühlen Freude oder Frieden.
Während die meisten sich durch diese Verbindung geliebt und erfüllt fühlen.

Ganz gleich, was Du erlebst, wenn Du an das Netzt denkst, und sobald Du Deinen Platz darin aktivierst, bist Du Teil davon.
Das Licht, das das Netz erhellt, entspringt im Herzen eines jeden.
Das Netz wird von dem Juwel erleuchtet, der jeder einzelne ist.
Alle, die an dieser Meditation teilnehmen und Liebe und Unterstützung in das Netz geben, werden Teil des fortwährenden Flusses von Geben und Empfangen von Licht.
Das Licht, das über die Stränge des Netzes ausgestrahlt wird, kehrt Durch die Sinne schnell zum Sender zurück.
Euer Herz entscheidet sich, Licht zu erzeugen. Dies wird dann durch die Stränge des Netzes in die Welt geleitet.
Danach sind es Deine Augen, Deine Ohren und Dein Atem, die Dir das Geschenk des zurückkehrenden Lichtes bringen.
Denke daran, Licht aus Deinem Herzen durch die Stränge des Netzes zu senden und nimm wahr, wie Liebe und Licht Deinem Gedanken folgen und in die Welt gehen.
Du bist mächtiger, als Du Dir je hast träumen lassen.
Es ist Dein eigenes Herz, welches das Licht dieses Netzes erzeugt.
Und Dein Denken an die Verbindung mit dem Lichtnetz, das es überträgt.
Das Senden von Licht durch das Netzwerk geschieht mühelos.
Kaum denkst Du daran, schon breitet das Licht sich aus.
Erlebe die Übertragung von Licht über das immer heller leuchtende Netzwerk, das Du erweckst und trägst, und das wiederum Dich trägt.
Du bist Teil des Lichtnetzes. Eines lebenden Systems, das die Erde trägt.
Es ist Euer Herz, welches das Licht dieses Netzes erzeugt.
Und Euer Herz, das mit jedem Herzschlag Licht pumpt, das es ausstrahlt.

Wenn ihr Euch entscheidet, durch Eure Herzen zu geben, werdet Ihr durch Eure Sinne empfangen.

Und durch diese Meditation im Netz aus Licht wird sich viel Gutes auf der ganzen Welt vervielfachen.
Gemeinsam, im Licht, breiten wir das Lichtnetz für die menschliche Familie aus und bitten darum, daß das Lichtnetz dort, wo Leid, Entbehrung und Kampf, Angst und Trauer und Zorn herrschen... tief eindringt.
Möge jede Frau, jeder Mann und jedes Kind erhalten, was sie am meisten brauchen.
Wir breiten das Lichtnetz für alle Führungskräfte dieser Welt aus.
Wir breiten es für all diejenigen aus, die sich alleine und entfremdet fühlen - auf daß sie wissen mögen, daß wir alle tief miteinander verbunden sind – in Liebe und Licht.
Wir breiten es für all die aus, die bereits gelebt haben und die, die noch geboren werden. Mögen alle immerdar in dieser Umarmung der Liebe und des Lichts gehalten werden.
Wir breiten das Lichtnetz für die Tierwelt aus und bitten darum, daß jedes Tier das erhalten mag, was es am meisten benötigt.
Wir breiten es für die Pflanzenwelt aus.
Und für das Mineralreich.
Wir breiten es für alles Leben aus und bitten darum, daß sein Segen überall hin fließt.
Mögen alle Wesen in allen Welten glücklich sein.
Mögen alle Wesen in allen Welten in der Liebe sein.
Mögen alle Wesen in allen Welten glücklich sein.
Om.
Frieden. Frieden. Frieden.

 
 

 

Montag, 25. September 2023

Herbst-zeitlos?

Abbildung: Florian Pircher auf pixabay.com

Kaum nähern sich die weniger warmen Tage, ertönt schon wieder das erste Panikgeschrei in den Medien. Die Angst vor neuen Varianten wird fröhlich geschürt. Vergangenes Jahr passierte im September das Gleiche, und schon damals schrieb ich, dass ich es satt habe. Sowas von.

Ja.
Genau.

Zur Zeit sieht es nun so aus:

Die ersten Altenheime in Deutschland verhängen bereits wieder Besuchsverbote. In Israel will die Regierung die PCR Zwangstests in den Krankenhäusern, vorerst nur auf den internistischen Stationen, wieder einführen. Bislang wehren sich die Kliniken: zu personalintensiv, das Personal wird von anderen, viel wichtigeren Aufgaben abgehalten, und es bringt überhaupt nichts. (Jerusalem Post vom 4.September und die Dachorganisation Israelischer Krankenhäuser ). Und offenbar rührt auch die Bildzeitung wieder kräftig die Trommel. Hier in den Niederlanden wird darüber nachgedacht, den "Pieks" genauso Standard werden zu lassen wie die Grippeimpfung.

Gestern habe ich noch im Vorbeigehen gelesen, dass die Uni-Klinik in Frankfurt wieder Maskenzwang eingeführt hat.

Besorgnis wird wieder allenthalben und immer lautstärker geäußert.
Als ob man aus allen Erfahrungen der letzten drei Jahre nichts gelernt habe.

Es ist normal, dass in der kühleren Jahreszeit die Zahl der Atemwegserkrankungen zunimmt. Es ist normal, dass Viren mutieren. Es ist normal, dass unser Abwehrsystem sich daran anpasst. Das alles gehört zum Leben. Kein Grund für irgendeine Panik.

 

Man sollte jetzt von offizieller Seite und in den Medien verstärkt die Menschen auffordern, alles ihnen Mögliche zu tun, ihre Immunkraft zu stärken. Das wäre doch mal ein gutes, allherbstliches Ritual. Wie man die Immunkraft stärken kann, ist mehr als bekannt. Ich werde die Rezepte hier nicht wiederholen.


Zur Stärkung der Immunkraft gehört auch eine entsprechende innere Verfassung.

Andreas Goldemann, dessen Healing Sounds ich sehr schätzen gelernt habe, stellt uns eine einfache Möglichkeit der Unterstützung zur Verfügung. Die Sounds tun sowieso gut, und ich höre sie oft mittags beim Vorbereiten unseres Lunch. Wer über diese Sounds mehr wissen will, kann auf youtube die einleitenden Videos Teil I und Teil II zu den Sounds ansehen.

Die Konzentration auf was Deepak Chopra "divine emotions" nennt - Liebe, Dankbarkeit, Mitgefühl, Freude, Gelassenheit - stärkt auch. Übrigens auch in den Momenten, in denen man all diesen oben kurz umrissenen Zirkus gründlich satt hat.
Für mich selbst sind da zur Zeit auch die kurzen Meditationen von Joe Dispenza zu den Themen Dankbarkeit, Freude, Inspi-ration, Kraft, Veränderung und Flow wich-tige Begleiter. Kleine 15-Minuten-Juwelen in der Reihe "Erzeuge Deine Energie", die das Potential in sich haben, die aktuelle innere Verfassung wieder geradezurücken. Die meines Wissens kostengünstigste Möglichkeit, sie zu hören, ist mit Audible, käuflich zu erwerben z.B. via Amazon.

Es ist – wieder einmal so wichtig wie nur was, sich selbst treu zu bleiben.
Angst- und Panikmache an sich ablaufen zu lassen.
Nicht umsonst hat mich wohl gerade in diesen Wochen die Aussage von Daniele Ganser zu seinen inneren Leitsternen so sehr berührt. Für mich ist es auf jeden Fall wertvoll, sie mir nun noch einmal bewusst zumachen. 

Vielleicht für Dich auch.

Montag, 9. Januar 2023

Zum Neuen Jahr

Free clipart von https://pixabay.com

Jetzt haben wir die erste Woche des neuen Jahres bereits gelebt. Wie sie für Euch wohl war?

Bei mir ist eigentlich alles so weitergegangen, wie es vor dem Jahreswechsel auch schon war. Mit allen Herausforderungen, die das Leben zur Zeit für mich bereit hält. Da habe ich einiges zu knabbern, weiterhin.
Aber es heißt ja, dass wir keine Herausforderungen auf den Weg serviert bekommen, die wir nicht auch bestehen können. Oder, anders gesehen – meine Seele hat  sich für diesen Weg entschieden.

Manchmal wüsste ich allerdings gerne, was sie sich dabei gedacht hat.

Als Ermutigung für mich – und vielleicht auch für Euch – habe ich uns heute einen wunderschönen Text von Marion Elend, mitgebracht.
Sie hat ihn zum Jahresbeginn am 1. Januar auf ihrem Telegram-Kanal "Aufwachperlen" geteilt.

Eure Neugeburt ist das, was ist

Wir nennen sie Neu,
denn sie ist so viel großartiger als alles Bisherige. Neuer, grösser, heiler, allumfassender als eine Wiedergeburt es sein könnte.

Lasst es euch auf der Zunge zergehen.
Nicht ein Neues Jahr,
nicht eine neue Aera,
eine Neugeburt wird euch geschenkt.

Das heile, vollkommene Wesen, das ihr seid, als dieses dürft ihr euer Leben fortführen.
Zwei Erdenkapitel in einem.
Kapitel, die derart nie zuvor erfahren werden konnten.

Ihr dürft es leben.
Ihr habt das grosse Los gezogen.
Die Erfahrung aller Erfahrungen, sie wird euch zuteil.

Euer JA gabt ihr bereits vor diesem Leben. Das Unendliche, die Quelle, sie kennt euer JA bereits.
Nun erinnert euch.

Gebt euer JA ins Leben, als das bewusste Schöpferwesen, das ihr seid.
Gebt eure Zustimmung erneut mitsamt eurem JA zu eurem Platz auf Erden.
Ein JA zu eurer Rolle im Wandel und ein JA zu eurer Rolle auf der Neuen Erde, für die ihr alles mitbringt.

Ihr bringt euch mit.
Ihr bringt eure Gaben mit, euren Mut, eure Kraft, eure Visionen, schlicht den einen perfekt-einmaligen Ausdruck des AllEinen, den nur ihr dem Neuen schenken könnt.

Eure Neugeburt ist das, was ist.

Eine Geburt, in der ihr alles seid.
Mutter, Kind und Schöpfer zugleich.
Neues Leben durch euch erschaffen.
Neues Sein durch euch in die Welt gebracht.

Seid aktiver Teil dessen
und gleichzeitig - lasst es geschehen.

Das neue Wesen, als das das Leben euch sehen will, es muss nicht wissen. Es darf sein. Es darf und soll Wu-wei leben. Aus dem Nichtstun handeln. Erspüren, was das Leben als Ausdruck durch euch leben möchte - im Bewusstsein, dass ihr das Leben seid.

Sagt Ja zu euch als Führende und zu Führende.
Lasst euch, euer neues Wesen, euer neues Sein in menschlicher Form, lasst es von eurem SeelenSelbst, von dem Bewusstsein, in welchem stets eine göttliche Ordnung herrscht, lasst dies euch führen hin zu einer jeden Aktion und lasst dies euch führen hin zu einer jeden Nicht-Aktion, hin zur Hingabe, in der empfangen werden kann, was gegeben werden möchte.

Das ist das Neue, das euch erwartet,
das auf euch wartet,

das auf euer Ja wartet.

Ein Weg, auf dem wir euch zur Seite stehen. Wir bestärken euch, in einem jeden Moment.

Wir sind das Neue, die neue Lebendigkeit, die ihr seid, und die zu jeder Zeit euch in Liebe willkommen heisst.

Freudig und liebend,
bedingungslos liebend
schreitet voran.

Eure Neugeburt ist das, was ist
und euer Sein ist grenzenlos.

Montag, 12. Dezember 2022

Berührend

Zum Geburtstag hatte ich mir das Buch "Der Junge, der Maulwurf, der Fuchs und das Pferd" von Charlie Mackesy gewünscht. Seit dem Frühjahr hatte ich nicht mehr darin geblättert. Damals hatte ich es Seite für Seite betrachtet und war tief berührt gewesen. So viele wunderbare Weisheiten, mit so wunder-wunderschönen Bildern.

Dieser Tage war es mir wieder in den Sinn gekommen.

Ich hatte ein bisschen willkürlich darin herumgeblättert, hier gelesen, da geträumt.
Und dann – war mein Blick an einer Doppelseite hängengeblieben.

"Manchmal", sagte das Pferd.
"Manchmal was?", fragte der Junge.
"Manchmal ist es schon tapfer und großartig, wenn man aufsteht und weitermacht", sagte das Pferd.

Uff!
So wahr! 

Gerade jetzt, in diesen Zeiten. In diesen Wochen mit dem wenigen Tageslicht, den langen Nächten, den sinkenden Temperaturen, der wenigen Sonne, dem Grau-in-Grau draußen.
Mehr als einmal möchte ich am liebsten einfach liegenbleiben. Und eben nicht mehr weitermachen. Die Aussichten, die uns die Politik eingebrockt hat, sind einfach zu unerfreulich.

Ehrlich, ich hab oft einfach keine Lust mehr. Auf all das nicht, was uns zu erwarten scheint.
Und dann kommt da dieses gezeichnete Pferd, dieses liebreizende Buch und berührt meine Seele.

Vielen Dank, Charlie Mackesy.

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Kurz nachdem ich das Buch aus einem Impuls heraus wieder zur Hand genommen hatte, kam ich dahinter, dass aktuell eine farbig illustrierte Ausgabe erschienen ist.
Sie enthält die Abbildungen, die zu dem klassisch animierten Film gehören, der demnächst zu bewundern sein wird. 

Diesem Artikel auf www.tvdigital.de zufolge erscheint er am 1. Weihnachtstag in Kooperation von Apple tv und dem BBC.

Eine Freundin hat mir einen Link geschickt zum Facebook-Profil von Apple-tv. Dort ist vorab ein kleiner Ausschnitt zu sehen.

Montag, 28. November 2022

Szenen vom Teddysofa

Hier ein Bild aus der Zeit da Teddy noch allein war und heimlich meinen
PC benutzte um sich in Social Media herumzutreiben.

Jetzt, da die Tage kürzer geworden sind und wir weniger als einen Monat entfernt sind von jenem Tag mit den wenigsten Tageslichtstunden, jetzt, da auch die Nächte kälter zu werden beginnen, verstärkt sich offenbar auch bei meinen Teddies das Bedürfnis nach Kuschelwärme. Beinahe jeden Morgen treffe ich sie in einer allerliebsten, knuffigen Knuddelposition auf ihrem Sofa an. Wenn ich aufstehe, sind sie noch lange am Schlafen. Und ich gebe zu, manches Mal konnte ich der Versuchung nicht widerstehen, dann diese süße, gemütliche Szene aufzunehmen.

Das ist natürlich indiskret. Und selbstverständlich habe ich Teddy und Martin gefragt, ob ich diese doch etwas intimeren Bilder von ihnen veröffentlichen darf.
Kein Problem! fanden sie alle beide.

Nun, hier sind die Bilder.
Kein Abenteuer aus Teddyland diesmal. Einfach ein paar – jedenfalls mir – das Herz berührende Teddybilder.

Es wird kälter. Auch wenn bei uns im gut isolierten Haus die Temperatur nachts noch sehr angenehm ist, die Decke ist wichtig geworden.
Und die kuschelige Nähe zu einander.
Ein typischer Teddy-Novembermorgen.





Auch nach dem Aufstehen ist es noch etwas kühl. Ich glaube dies war nach der ersten Nacht mit Nachtfrost, und nun hat die Heizung das Zimmer noch nicht behaglich erwärmt.

Auch die nächste Nacht war wohl ziemlich kühl, und Teddy entfaltete seinen Beschützerinstinkt gegenüber dem kleinen Martin.
Zugegebenermaßen hatte ich vielleicht auch das Fenster im Nachbarzimmer in jener Nacht ein wenig zu weit geöffnet. Hier gibt es nämlich keine Dreh-Kipp-Fenster, sondern wenn man ein bisschen Luft hereinlassen will, muss man das Fenster eben ein bisschen offenstehen lassen. Manchmal gerät dies 'bisschen' dann etwas größer als in anderen Nächten.


Die Sache scheint mir eindeutig. Wenn es nach dem Aufstehen noch so kühl ist, dass selbst zwei pelzige Racker sich so zudecken müssen....
Sorry, sorry, sorry, Teddy und Martin!
Kein Wunder, dass Teddy etwas vergnatzt dreinschaut.




So, nun waren die Frostnächte erst einmal vorbei, und es wurde auch tagsüber wieder etwas angenehmer.
Kleiner Plausch zu dritt.
Osterhasi, der im Frühjahr von Leipzig aus sich der Familie zugesellt hat, ist jetzt in diesen Wintermonaten immer häufiger mit vonder Partie auf dem Teddysofa.

Teddy träumt mit offenen Augen und sieht zugegebenermaßen etwas beduselt aus.
Vielleicht drückt auch Martin ihm ein bisschen zu sehr mit seinem Gewicht auf den Bauch und den Brustkorb?


 

 


So angeregt, wie die zwei sich unterhalten, scheinen beide eher spannend und kunterbunt geträumt zu haben. Wie schön, wenn bär einen Kameraden hat, mit dem er sich darüber austauschen kann!

 


Es gibt tatsächlich schier endloses zu erzählen.
Und zu bestaunen.
Und zu be-denken.
Und Osterhasi darf zuhören und kommt aus dem Sich-Verwundern gar nicht mehr heraus.
Was Teddies für spannende Träume haben!

 

 
Und dann kam die Nacht, in der Teddy unbedingt wieder einmal bei mir schlafen wollte.
War gemütlich, so mit meinem lieben Teddy im Arm.
Martin hat sich derweil den Hasen zum Kuscheln eingeladen, und so war auch er nicht ganz allein.





Ganz in Ordnung ist die Teddywelt noch nicht wieder, zwei Nächte später (Teddy wollte nämlich noch eine weiter Nacht bei mir schlafen). Zwar teilen sich Teddy und Martin das Sofa wieder, aber schlafen doch lieber diesmal nicht ganz so eng an einander geschmiegt.
Auch Osterhasi hat sich wieder dazugeschmuggelt.
Raum ist auf dem kleinsten Sofa...


Teddy fröstelt noch ein bisschen, das ist sicher atmosphärisch. Denn im Zimmer ist es angenehm warm. Die Stimmung wird dennoch immer besser.
Teddy erklärt Martin, warum er manchmal bei mir nächtigen will. Immerhin ist er nun schon beinahe 20 Jahre bei mir, und die meiste Zeit davon war er Einzelteddy.
Glücklicherweise kann der kleine, liebe Martin das begreifen. Und so gehen und sehen die beiden in gewohnter Eintracht neuen Teddy-Abenteuern entgegen.

Montag, 24. Oktober 2022

Älterwerden

Bild: Rupert Kittinger-Sereinig auf Pixabay
Gestern war einer dieser wunderbaren Abende, an denen meine beste Freundin aus Schulzeiten und ich mit einander telefonieren. Das machen wir seit ein paar Jahren - seit 2020, um genau zu sein - regelmäßig, spätestens alle zwei Wochen. Wir verabreden uns. Besuchen einander, nur eben akustisch. Es sind sehr kostbare Abende, mit ihrem selbstverständlichen Kontakt von Herz zu Herz und von Seele zu Seele.

Im Lauf des Abends erzählte sie von einem Erlebnis mit einer ihrer Freundinnen. Diese Freundin, in etwa im gleichen Alter wie wir und an sich immer perfekt organisiert, hatte eine Verabredung der beiden vollkommen, aber auch vollkommen vergessen. Das konnte sie sich kaum vergeben und grämte sich enorm und fragte sich wohl auch, ob das nun eine Alterserscheinung sei.

Meine Freundin schrieb ihr dazu eine Nachricht, die mir so sehr gefällt, dass ich sie zu meinem heutigen Blogbeitrag mache. So geht Älterwerden 😊🙃

Das ist doch ganz einfach:

Abb: Open Clipart Vectors auf Pixabay
Wir brauchen Kalendereintragungen,
(in die wir ab und zu schauen),
weil wir durchlässiger werden - körperlich, seelisch, geistig
(und versuchen, das positiv zu nehmen)
und wir deshalb nicht mehr alles (be)halten,
am besten auch nicht mehr festhalten,
sonst klappt das mit dem positiv durchlässig sein nämlich nicht mehr ... etc. ...

Also beim Alltagjonglieren fällt jetzt öfter mal ein Ball runter;
erst üben wir noch, ihm mit dem Fuß kunstvoll und unauffällig einen eleganten Schwung irgendwohin zu geben,
dann nehmen wir eventuell von vornherein einen, dann noch einen ... weniger …
bis wir lieber mit anderen zusammen Boule spielen.

Oder evtentuell auch so:

Wir üben, uns so zu geben, als wäre es kein Ballverlust, sondern die Steigerung unserer Kunstfertigkeit
(was ja eigentlich stimmt);
dann nehmen wir vielleicht einen Ball weniger, dann noch einen, usw. ... ,
bis wir lieber mit anderen Boule spielen,
im wohltuenden Schatten der Platanen.


 

Viel gelesen